Aktuelles

Feiern Sie mit uns 100 Jahre SoVD

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger im Kreis Herford,
liebes Mitglied und liebe Freunde des SoVD,

am 23. Mai 2017 wurde der Sozialverband Deutschland (SoVD) 100 Jahre alt. Das ist ein Anlass, mal alle Sorgen und Nöte beiseite zu schieben, um dieses Jubiläum gebührend zu feiern.

Auch der Kreisverband Herford feiert dieses Ereignis zusammen mit seinen Ortsverbänden und wir laden dazu alle Mitbürger von jung bis alt ein, mit uns zu feiern.

Dies wollen wir am 08.07. 2017 in der Zeit von 11:00 – 18:00 Uhr an unserer Kreisgeschäftsstelle in Bünde an der Bahnstr. 16 tun. Es wartet auf Sie ein reichhaltiges Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie und beginnt mit den Grußworten der Stadt Bünde von Bürgermeister Wolfgang Koch. Grußworte erwarten wir auch von unserem Mitglied des Landtags (MdL) Frau Angela Lück und dem Landrat des Kreises Herford, Herr Jürgen Müller.

Es werden aber nicht nur Grußworte ausgesprochen, sondern für unsere Jüngsten steht auch eine Hüpfburg bereit. Der Zauberer Samoti aus Herford wird unsere Kinder mit Figuren aus Luft-ballons bezaubern und die Großen mit Zauber – Kunststücken überraschen.

Musikalisch erfreut uns wieder der Hüffer Chor „Klangkörper von Hart bis Zart“, bestehend aus behinderten und Nichtbehinderten Menschen. Udo Kanschat wird uns mit seiner rollenden Musiktruhe musikalisch durch den Tag begleiten. Am „Glücksrad“ kann jeder einmal sein Glück testen und vielleicht sogar einen kleinen Preis mit nach Hause nehmen. Selbstverständlich ist an diesem Tag auch an das „leibliche Wohl“ gedacht. Ein Getränke- und ein Bratwurststand sorgen dafür, dass der Magen nicht zu kurz kommt. Auch auf seinen Nachmittagskaffee mit einem Stück Kuchen muss niemand verzichten. Es soll ein Tag für die ganze Familie werden und dazu lädt Sie der SoVD – Kreisvorstand recht herzlich ein!

Der Vorstand

 

Programm

Programm
11:00 UhrBegrüßung der Gäste (stellv. Kreisvors. M. Finke)
Grußwort der Stadt Bünde (Bürgermeister W. Koch)
11:10 UhrGrußwort (MdL) für den Kreis Herford (A.Lück)
11:20 UhrGrußwort vom Landrat des Kreis Herford (J. Müller)
11:30 UhrChor der "Hüffer Heide" (Chorleiter Thomas Groß)
12:30 Uhr(nach kurzer Pause) Chor der "Hüffer Heide" (Chorleiter Thomas Groß)
13:00 UhrZauberer Samoti
14:00 UhrBallonmodelation Samoti
15:00 UhrZauberer Samoti verzaubert Jung und Alt

Fahrt in den Spreewald

Reisebericht des SoVD Ennigloh-Muckum

Unsere Landschaftsreise vom 02.05 - 06.05.2017

Bei trübem Wetter trafen sich gut gelaunte Mitglieder des SoVD-Ortsverband Ennigloh-Muckum am alten Amtshaus in Ennigloh zu einer gemeinsamen Fahrt in den Spreewald.

In Cottbus angekommen, ging es dann auch mit einem Reiseführer weiter auf eine Stadtrundfahrt, wo wir uns später dann auch in unserem Hotel eincheckten. In Erinnerung blieb uns der Marktplatz mit seinen barocken Bürgerhäusern, so wie das im Jugendstil errichtete, älteste Filmtheater Deutschlands.

Ein weiteres herausragendes Kulturgut ist der Branitzer Park und das dazu gehörige Schloss. Hier, inmitten eines riesigen Parks, hat Fürst Pückler in einem niedlichen kleinen Schloss sein Erbe mit verrückten Ideen und ausgedehnten Reisen durchgebracht. Im Eingangsbereich wird das ereignisreiche Leben des Fürsten in multimedialer Form recht kurzweilig nahegebracht. Im Untergeschoss gibt es ineinandergreifende Filmsequenzen des Fürsten mit seiner Geliebten im Park - sehr gut gemacht. Danach besichtigten wir das üppig eingerichtete Schloss. Der Gute hat schon recht ausschweifend gelebt, einschließlich einer zu jungen äthiopischen Sklavin, die er von seinen Reisen mitgebracht hatte.

Am zweiten Tag ging es in den Spreewald. Der Spreewald (sorbisch Blota) befindet sich im südöstlichen Teil Brandenburgs. Er ist das traditionelle Siedlungsgebiet der Sorben (Wenden), eines kleinen slawischen Volkes. Sie haben bis heute Sprache, Lebensweise, Kultur und Brauchtum in einer deutschen Umgebung erhalten. Daher ist der Spreewald auch zweisprachig (sorbisch/deutsch). Insgesamt durchziehen 970 km natürliche Flüsse und künstlich angelegte Kanäle den Spreewald. Seit 1991 genießt die Region den Status eines UNESCO-Biosphärenreservates.

18.000 Pflanzen- und Tierarten existieren hier. In weiten Teilen trifft man im Spreewald auf Urwälder (in denen die Birken vorherrschen) und Sümpfe. Um die spreewaldtypische Landschaft mit ihrem Artenreichtum zu erhalten, muss der Wasserhaushalt reguliert werden. Dies geschieht über zahlreiche Wehre und Schleusen. Die Reise führte uns außerdem durch Heide- und Teichlandschaften. Dann ging es hinein in den Spreewald, auch grünes Venedig genannt. Zunächst durch die Peitzer Teichlandschaft. In diesem größten zusammenhängenden Teichgebiet Deutschlands werden seit Jahrhunderten Karpfen gezüchtet. Auf der Wegstrecke liegt auch das Heimatmuseum im Storchendorf Dissen, das über das Leben und die Bräuche der sorbischen Bauern informiert.

Ein ums andere Mal stößt der Fährmann eine lange Eschenholzstange mit Metallspitzen am Ende in den sandigen Untergrund und schiebt so den Kahn voran - er "stakt" das kiellose Wasserfahrzeug. Für die knapp zweieinhalb Kilometer vom Hafen am Holzgraben in Lübbenau bis zum Freilandmuseum in Lehde braucht unsere Gruppe von 36 Personen, die auf mehreren Bänken vor schmalen Tischen sitzen, eine gute Dreiviertelstunde. Und für die gibt es viel zu entdecken, links und rechts am Ufer. Immer wieder tauchen Fachwerkhäuser mit bunten Türen und Fenstern auf und kleine schilfgedeckte Holzhäuser, vor denen Kähne halbversunken im Wasser liegen.

Am dritten Tag ging es hinaus zur Lausitzrundfahrt mit unserer Reiseführerin Christine. Die erste Besichtigung fand in der Schokoladenfabrik „Felicitas“ statt, die im Ort Hornow liegt. In einem Raum lief ein Film mit Hintergrundwissen zur Firmengeschichte. Danach konnten sich alle mit Schokolade im Verkaufsraum eindecken. Von dort aus ging es weiter nach Lübben, das sich eher schon als Kleinstadt zeigte. Als wehrhaftes Wahrzeichen gelten die Stadtmauer und Reste der Stadtbefestigung aus dem 15. Jahrhundert. An dem weitläufigen Marktplatz zog die dreischiffige, spätgotische Hallenkirche von 1607 die Blicke auf sich. Hier predigte der Pfarrer und barocke Lieder-dichter Paul Gerhardt („Geh aus mein Herz und suche Freud“) von 1669 bis zu seinem Tode im Jahr 1676. Das Schloss beherbergt unter anderem eine Gaststätte – die Plätze im Freien gewähren einen tollen Blick auf die Spreearme.

Weiter führte uns die Rundreise nach Bad Muskau, was sich direkt an der polnischen Grenze bei Weißwasser befindet. Die Stadt macht einen sehr hübschen Eindruck mit den alten, aber sanierten Stadthäusern. Der dortige Landschaftsgarten ist UNESCO-Weltkulturerbe und ein Erlebnis für die ganze Familie. Er ist der größte Landschaftspark Zentraleuropas im englischen Stil, und liegt zu zwei Dritteln auf polnischer Seite. Fürst Pückler hatte die Errichtung des Parks (1815-1845) mit enormem Aufwand nach englischem Vorbild betrieben. Er ließ massenhaft Mutterboden aus der Ferne herbeischaffen, da der eigentliche Boden nicht gut genug war. Er grub Teiche und Wasserläufe, häufte Hügel an, versetzte als erster ganze ausgewachsene Bäume. Unsere Reisegruppe steuerte zunächst auf das neue Schloss zu. Eine Anlage, die Fürst Pückler mit dem Landschaftspark umgestalten ließ. Heute hübsch rausgeputzt und renoviert. Das Schloss muss nach dem 2. Weltkrieg aber in einem erbärmlichen Zustand gewesen sein und erst in den letzten Jahren den jetzigen Zustand zurückerhalten haben - sehr schön mit der Farbe, den ganzen Details und den güldenen Löwen. Es ist von vielen Seiten des Parks ein wunderbarer Blickfang - ob über das Wasser oder immer mal überraschend zwischen Bäumen hindurch. In dem Schloss befindet sich zudem eine Ausstellung und man konnte auch den Schlossturm erklimmen.

Wie es in einem Tagebau in Weisswasser zugeht, konnte man außerdem von verschiedenen Aussichtspunkten aus beobachten.

Der vierte Tag stand uns dann zur freien Verfügung und am fünften und letzten Tag ging es nach dem Frühstück zurück in die heimatlichen Gefilde. Auf der Rückfahrt gab es dann viel zu erzählen und alle waren von dieser Reise begeistert.

Kristina Mc Grane (Schriftführerin – OV Ennigloh-Muckum)

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Nachruf Reinhard Spanier

Mit großer Bestürzung und in tiefer Trauer musste der SoVD – Kreisverband Herford die Nachricht zur Kenntnis nehmen, dass sein Mitglied Reinhard Spanier im Alter von 85 Jahren verstorben ist und nicht mehr unter uns weilt.
Sein Tod ist ein schwerer Verlust für alle die ihn kannten und seinen Einsatz im Ehrenamt für die behinderten Menschen bewunderten. Sein Wirken wurde weit über die Grenzen des Kreises Herford hinaus anerkannt und brachte ihm im Jahre 2003 das Bundesverdienstkreuz ein. Sein unermüdliches Wirken galt dem Arbeitskreis für Behinderte und Pflegeberatung in der Stadt Bünde, den er 1997 gründete und ihn 10 Jahre lang als Sprecher und Vorsitzender führte. Zu dem damaligen Zeitpunkt holte er auch den Kreisvorsitzenden des SoVD – Kreisverband Herford, Hans – Walter Klüter mit in den Arbeitskreis.
Als dieser 2006 verstarb, führte sein Nachfolger Günter Wieske die ehrenamtliche Arbeit im Arbeitskreis an der Seite von Reinhard Spanier weiter. Auch später als Ehrenvorsitzender ließ er es sich nicht nehmen, seine Verbundenheit zu bekunden, in dem er auch weiterhin an den Sitzungen des Arbeitskreises teilnahm und mit seinem Rat die Arbeit unterstützte.
Mit seinem Tod verliert der Arbeitskreis eine wertvolle Stütze und eine Person, für den der behinderte Mensch eine Herzensangelegenheit war. Auch der SoVD Kreisverband Herford wird ihn schmerzlich vermissen.
Wir werden uns an Reinhard Spanier immer in großer Dankbarkeit erinnern. Unsere Anteilnahme gilt seiner Frau und seiner Familie.

Im Namen des SoVD – Kreisverbandes

Günter Wieske (Kreisvorsitzender)

Pickertessen vom SoVD Ortsverband Ahle

Der SoVD-Ortsverband Ahle lädt ein zum Pickertessen

am Dienstag, den 21.03 ab 17:00 Uhr

bei Thomas Schnitker (Partyservice / Saalbetrieb)
Holser Str. 10
Rödinghausen

Auch Gäste sind willkommen.

Unkostenbeitrag:
Mitglieder 8€
Gäste 10€

Anmeldung bis zum 14.03 bei

Gertrud Kemminer (Tel. 05223 - 606 89) oder
Günter Nehl (Tel. 05223 - 603 74)

Informationsveranstaltung zum Thema Organspende am 3. April 2017

 

Am Montag, dem 3. April 2017 findet im Raatssaal der Stadt Bünde eine Informationsveranstaltung zum Thema Organspende statt. 

Beginn ist um 18:00 Uhr.

Programm:

Grußwort - Bürgermeister Wolfgang Koch

Einführung - Reiner Ebmeier (AK Bünde) / Günter Wieske (Sozialverband)

Referent - Hubert Knicker (Bad Oeynhausen)

Referent - Dr. med. Peter Lorenz (Lukas-Krankenhaus Bünde)

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch

Theaterabend des Ortsverband Hunnebrock

Der Ortsverband Hunnebrock lädt am 3. März ein zum Theaterabend in der Gaststätte Erdbrügger.

 

Beginn ist um 18:00.

Der Eintritt beträgt 8 €

 

Anmeldung bei Günther Büscher unter Tel. 05223 / 2927

 

Verrückte hebbt dat ok nich lichte

Komödie in twee Akte von

Bernhard Spehling

Plattdütsch von Bolko Bullerdiek

 

Inhalt:

„Du bist ja wohl verrrückt!“ – Mal ehrlich, diese und ähnliche Sprüche hat jeder von uns an der ein oder anderen Ecke schon beiläufig vernehmen dürfen und doch wird er sie mit dieser Komödie in ein sowhl lustiges als auch turbulentes Chaos entführen. Denn Johnny Dubbelsteen ist fest entschlossen, den Ärzten in der Kurklinik das letzte Attest zu entlocken, das ihm den Weg in ein Leben ohne Arbeit ebnen soll, schließlich sind so richtig Verrückte im Berufsleben nicht mehr zu gebrauchen und Johnny weiß sich selbstverständlich – hat seine berufstätige Frau das Haus verlassen – auch anderweitig zu beschäftigen. Ein solches Vorhaben wäre für viele im Grunde auch gar nicht so außergewöhnlich. Sich damit allerdings ausgerechnet in die Nordsee-Klinik zu begeben, führt für das Publikum zu einer gehörigen Strapazierung der Lachmuskeln, denn hier ist es kaum möglich, die Verrücktheit der Patienten und des Personals zu überbieten.

Ob es ihm letztlich gelingt, inmitten einer fragwürdigen Psychologin, einer hübschen Krankenschwester, eines honorarversessenen Chefarztes, eines flippigen Zivildienstleistenden und merkwürdige Leidensgenossen den Weg in ein Leben ohne Arbeit zu finden, wird das Publikum nach einem Klinikaufenthalt herausfinden, der mit Sicherheit kein Auge trocken lässt.

Weihnachtsgruß

Liebes Mitglied des Sozialverband SoVD,

es ist wieder soweit - Weihnachten.

Wieder neigt sich das Jahr seinem Ende zu und die Hektik des Alltags gipfelt in der wundersamen Weihnachtszeit.

Wir vom SoVD - Kreisverband Herford wollen dies zum Anlass nehmen, uns bei Ihnen für das entgegengebrachte Vertrauen und Ihre Treue zum SoVD zu bedanken. Viel zu selten blicken wir im Leben auf die Dinge, die wirklich zählen. Eine besinnliche und friedsame Weihnachtszeit ist daher der richtige Anlass, dies einmal zu tun! Eine stressige Arbeitswoche ist im Nu vergessen, wenn man in liebende und dankbare Augen blickt.

So genieße die schöne Weihnachtszeit und trotz aller Hektik bedenke:
Die Familie und die Gesundheit sind immer noch die schönsten Geschenke!

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein fröhliches, besinnliches und gesegnetes Weihnachtsfest mit Zeit zum Entspannen und neue Kräfte zu sammeln für ein gutes und erfolgreiches neues Jahr 2017.
Wir hoffen und wünschen uns, dass Sie dem SoVD auch in 2017 die Treue halten und freuen uns auf eine weitere gute Zusammenarbeit mit Ihnen!

Im Namen des gesamten Kreisvorstandes
Günter Wieske (1.Vors. im SoVD Kreisverband Herford)

70 Jahre Mitglied im SoVD

Zu einer außergewöhnlichen Jubiläumsfeiertrafen sich Mitglieder des SoVD-Ortsverbandes (OV) Bünde und der Kreisverbandsvorsitzende Günter Wieske in Südlengern. Anlass war das 70. Jahr eines Mitgliedes des Sozialverband Deutschland (ehemals unter dem Namen Reichsbund bekannt). Dieses sehr seltene Jubiläum feierte am 01. Nov. 2016 das Mitglied Walter Möhlmann aus dem SoVD-Ortsverband Bünde.

Die 1.Vorsitzende Irmgard Meier und zwei weitere Mitglieder aus dem Vorstand, so wie der Kreisverbandsvorsitzende Günter Wieske trafen auf einen rüstigen, älteren Herrn, der geistig noch voll auf der Höhe war und vieles aus der Vergangenheit  zu erzählen wusste. So erfuhren die anwesenden Gäste, dass Walter Möhlman am 01. November 1946 dem SoVD (ehemals noch Reichsbund) als Mitglied im Ortsverband Dünne beigetreten ist, wo er im Jahre 1925 geboren wurde. Auch nach seinem Umzug, der ihn nach Südlengern  verschlug, blieb er dem SoVD treu und trat dem dortigen Ortsverband bei.

Nachdem der damalige Ortsverband keinen Vorstand mehr zusammen bekam und aufgelöst werden musste, entschied sich Walter Möhlmann für den OV Bünde, um hier seine Mitgliedschaft im Sozialverband fortsetzen zu können. Es gab keinen Zeitpunkt in seinem Leben, wo er an Kündigung seiner Mitgliedschaft in diesem Verband gedacht hat, weil er ihn für sich (aber auch für viele andere Menschen) für wichtig in seinem Leben hält!

Der SoVD-Kreisverband wurde von dieser hohen Jubiläumszahl seines Mitgliedes Walter Möhlmann überrascht. Eine Anfrage beim Landesverband in Düsseldorf ergab nämlich, dass eine Ehrennadel für solche Anlässe nur bis zu einem Jubiläum von 65 Jahren ausgewiesen ist. (Da  die heutige Generation aber immer älter wird, muss wohl darüber in Düsseldorf neu nachgedacht werden!) Eine Ehrenurkunde vom Landesverband NRW so wie ein Buchgeschenk für diese langjährige Treue zum Sozialverband, konnte Walter Möhlmann trotzdem aus den Händen des Kreisvorsitzenden entgegen nehmen.

Der Ortsverband Bünde bedankte sich für diese Treue mit einem großen Präsentkorb und dem Wunsch, der Jubilar möge noch viele Jahre dem OV als Mitglied bei guter Gesundheit erhalten bleiben.

Einen Herzenswunsch äußerte aber zu guter Letzt auch noch der Jubilar: Wenn der Herrgott es noch ermöglicht, dann würde er gerne noch im Mai 2020 im Kreise seiner Lieben die Gnadenhochzeit mit seiner Frau und der Familie feiern. Diesem Wunsch schließt sich auch der SoVD - Kreisverband Herford gerne an! Walter Möhlman hat mit seiner Frau zwei Kinder, vier Enkelkinder und sechs Urenkel. 

 

Günter Wieske (Kreisvorsitzender)

 

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Ausflug zum Kartoffelfest

SoVD Ortsverband Ennigloh–Muckum unterwegs!

Zum Kartoffelfest am 24.09.2016 unternahmen die Mitglieder des SoVD OV Ennigloh–Muckum eine Fahrt nach Kirchdorf zum Fruchthof Thiermann. Nach einer angenehmen Busfahrt durch die abwechslungsreiche Landschaft konnte die Gruppe am umfangreichen Kartoffelbuffet schlemmen und sich das Knollengemüse noch einmal ausgiebig in vielfältigen Variationen schmecken lassen. Anschließend war Gelegenheit, noch etwas über den Hof zu bummeln und sich im Hofladen umzusehen.

Die Fahrt ging dann weiter zum Heringsmuseum bei Petershagen. Dort wurde ein kleines Dorf besichtigt und man erhielt einen Einblick in die Lebensgewohnheiten der Menschen aus dieser Region. Die Gruppe erfuhr interessante Einzelheiten über die Geschichte und die Lebenszyklen der Heringsfischerei, sowie über den Fischfang im Nordmeer.

Zur Abrundung gab es anschließend in dem zugehörigen Café ein großes Stück Kuchen und einen Pott Kaffee für jede/n. Danach war noch Gelegenheit zu einem kleinen Spaziergang, um die eine oder andere Kalorie zu verbrauchen oder einfach ein wenig in der Sonne zu sitzen, bevor die Heimfahrt angetreten wurde.

Alle haben den Tag sehr genossen und sind gut erholt wieder in die heimatlichen Gefilde zurückgekehrt.

 

Kristina Mc Grane (Schriftführerin – OV Ennigloh-Muckum)

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Frühstücksbuffet mit anschließendem Vortrag am 3. Juli

Der Sozialverband Schwenningdorf-Bieren lädt ein zu einem

Frühstücksbuffet mit anschließendem Vortrag

am Sonntag, den 3. Juli um 10:00 Uhr im Gasthof „Rüschener Hof“

Viele ältere Menschen sorgen sich um das Thema, „Was passiert mit mir nach meinem Tod?“, ein Tabu-Thema, über das die meisten Menschen nicht gerne sprechen.

Durch gesellschaftlichen Wandel und eine höhere Lebenserwartung sind Angehörige zum Teil ebenfalls älter, in Arbeit und Familie eingebunden oder wohnten weiter entfernt, sodass eine geregelte Grabpflege nicht wirklich dauerhaft und zuverlässig organisiert werden kann. Deshalb herrscht bei vielen älteren Menschen und ihren Angehörigen Unsicherheit darüber, welche Bestattungsmöglichkeiten es gibt, wie man die Grabpflege organisieren und alles bereits frühzeitig regeln kann.

Der Sozialverband Schwenningdorf-Bieren möchte in dieser Sache für ein wenig Aufklärung sorgen. Am Sonntag, den 3. Juli sind Sie herzlich eingeladen. Um 10:00 Uhr beginnt der Morgen zunächst mit einer Stärkung an dem hervorragenden Frühstücksbuffet von Esther Hassel im „Rüschener Hof“, Hansastraße 45 in Rödinghausen-Bieren. Anschließend wird der Bestattungsmeister Holger Ebke als Experte über das Thema Bestattungsvorsorge referieren.

Holger Ebke ist dafür bekannt, sehr einfühlsam und feinfühlig mit diesem sensiblen Thema umzugehen. Er wird die verschiedenen Möglichkeiten einer Bestattungsvorsorge ansprechen und auch gerne ihre Fragen beantworten.

Der Unkostenbeitrag beträgt 13 Euro. Bitte melden Sie sich bis zum 28. Juni unter 05746 8619 oder 05746 705 an.

 

Mit freundlichen Grüßen

Andrea Henseler-Waters

1.Vorsitzende

Sozialverband NRW

Ortsverband Schwenningdorf-Bieren

Bergstr.1

32289 Rödinghausen

 

Telefon: 05746 8619

Eine tolle Tagesfahrt nach Giethoorn in Holland

Am Samstag, den 21. Mai 2016 war es soweit, dass der SoVD Ortsverband Muckum-Ennigloh auf „Tour“ ging. Die 48 Teilnehmer starteten um 7:30 Uhr, von Ennigloh aus, mit dem Bus nach Giethoorn in den Niederlanden.

Dort verbrachten sie einen herrlichen Tag im Wasserdorf Giethoorn. Zudem stand vor dem Pannkokenessen eine Grachtenfahrt auf dem Programm. Im „niederländischen Venedig“ mit den charakteristischen kleinen und hohen Holzbrücken, sowie den schilfbedachten Bauernhäusern kam direkt ein bisschen Urlaubsstimmung auf, so dass die Gruppe den Alltag schnell vergaß.

Der Bootsmann berichtete über Traditionen und Eigenheiten des idyllischen Dorfes. So kann man das Ortszentrum, welches durch die vielen Brücken und Reetdachhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert geprägt ist, nur mit dem Boot, dem Fahrrad oder zu Fuß erreichen.

Nach dem Mittagessen stand der Tag bis zur Rückfahrt zur freien Verfügung. In kleinen Grüppchen, die sich nach körperlicher Kondition zusammenfanden, erkundete die Reisegemeinschaft dann die Ortschaft Giethoorn.

Gegen 15:30 Uhr wurde noch eine Kaffeepause eingelegt, bevor es wieder heimwärts ging. Insgesamt war es ein gelungener, sehr schöner Tag, den wir gerne in Giethoorn verbracht haben.

Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 7. Mai 2016

 

Am Samstag, dem 7. Mai 2016 findet in Herford von 11-14 Uhr der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung statt. Das Motto der Veranstaltung lautet „Einfach für alle -  gemeinsam für eine barrierefreie Stadt!“.

Disabled Peoples International initiierte 1992 den Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen. Seither protestieren an diesem Tag europaweit Menschen mit Aktionen und Fachveranstaltungen gegen die Benachteiligung und kämpfen für die Gleichstellung der Menschen mit Behinderung in allen Lebensbereichen.

Treffpunkt für den Protestmarsch ist der Gänsemarkt (11:00 Uhr). Von hier geht es mit musikalischer Unterstützung der Sambaband SoLero des Wittekindshofes zum Neuen Markt.

 

Das Bühnenprogramm am Neuen Markt:

11:30 – Ansprachen Bürgermeister Stadt Herford, Jürgen Müller (Landrat Kreis Herford), Jürgen Schlechter (Gehörlosenverein)

11:45 – Füllenbruch-Combo & friends - Lebenshilfe Herford

12:15 – Theaterwerkstatt Bethel

13:00 – Theatergruppe „Plan B“ – Lebenshilfe Lübbecke

13:30 – Chor der Lebenshilfe Lübbecke „Die Klangkörper von hart bis zart“

Gebärden-Dolmetscher sind während des gesamten Programms anwesend.

 

Außerdem:

  • Rolliparcours
  • Infostand: Wie barrierefrei ist unsere Stadt?
  • Befragung in der Stadt zum Thema: Gehörlosigkeit

 

Essen & Trinken:

Café SoLero des Wittekindshofes (Kaffe, Kuchen, kalte Getränke, herzhafte Kleinigkeiten)

 

Weitere Informationen: www.facebook.com/ProtesttagHerford

 

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch

Nachruf H.-W. Krumsiek

Am 24. Dezember 2015 (Heiligabend) verstarb im Alter von 81 Jahren unser Mitglied Horst W. Krumsiek. Horst W. Krumsiek war nicht nur seit 2010 Mitglied im SoVD, sondern auch Mitstreiter, wenn es um die Rechte behinderter Menschen ging.

Schon Anfang des Jahres 2007 gründete er mit einigen Gleichgesinnten und ebenfalls betroffenen Menschen im Rollstuhl den „Rolli-Club Bünde“, deren Sprecher er wurde. Die Selbsthilfegruppe wird Mitglied der „Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe e.V. im Kreis Herford“. Es finden monatliche Treffen statt und Monat für Monat listete er akribisch die Aktivitäten des Rolli-Clubs auf. Im Juni des Jahres 2008 beschloss die Gruppe, dass sie ein eingetragener Verein werden will. Ein entsprechender Antrag wurde gestellt. Am 25. März 2009 erhält der Rolli-Club Bünde die Bestätigung, dass er im Vereinsregister eingetragen wurde. 1. Vorsitzender des Vereins wird H.-W. Krumsiek. Die Gruppe trifft sich jeweils am 1. Dienstag eines Monats.

Im August 2010 besuchte der Kreisvorsitzende Günter Wieske auf Einladung den Rolli-Club. Es wurde eine Kooperationsvereinbarung beschlossen und eine Zusammenarbeit vereinbart. Als erste gemeinsame Maßnahme war der Besuch im Rathaus der Stadt Bünde, um mit Unterstützung von Bürgermeister Koch, im Rathaus auf Hindernisse für behinderte Menschen hinzuweisen.

Mit Horst W. Krumsiek hat der Sozialverband Deutschland einen Freund und Mitstreiter für eine barrierefreie Zukunft verloren. Der SoVD-Kreisverband Herford wird ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.

SoVD-Kreisvorstand

Günter Wieske / Kreisvorsitzender

 

Link zu alten Zeitungsartikeln

 

Odenwaldfahrt September - SoVD Ortsgruppe Ennigloh-Muckum

vom 20.09.2015 – 25.09.2015

Die Reisefreunde der SoVD Ortsgruppe Ennigloh / Muckum fuhren am 20.09.2015 nach Wahlen / Grasellenbach im Odenwald. Der Odenwald ist 2500 km² groß und liegt in Hessen, Bayern und Baden-Württemberg. Überregional bekannt als Standort eines Siegfrieds Brunnen. Die Reise führte uns durch lichte Mischwälder, über die berühmten Odenwälder Streuobstwiesen, über herrliche Lichtungen mit großartigen Fernsichten in Rheinebene und Pfalz, durch von kristallklaren Bächen durchzogene einsame Täler, vorbei an zahlreichen Quellen, alten Bauerngehöften, Ruinen von mittelalterlichen Kapellen und Burgen und immer wieder zu ganz besonders kraftvollen Natur-Orten.

Am ersten Tag ging es dann nach Kloster Lorsch, wo wir 1 Stunde Aufenthalt hatten. Das Kloster Lorsch war eine Benediktinerabtei in Lorsch im südhessischen Kreis Bergstraße in Deutschland. Es wurde 764 gegründet und war bis zum hohen Mittelalter ein Macht-, Geistes- und Kulturzentrum. 1232 kam das Kloster zum Erz Stift Mainz und wurde 1461 an die Kurpfalz verpfändet, die das Kloster 1564 aufhob. Das Kloster Lorsch (Abtei und Altenmünster) ist seit 1991 Weltkulturerbe der UNESCO, des Weiteren ist es ein geschütztes Kulturgut nach der Haager Konvention. Das Lorscher Arzneibuch vom Ende des 8. Jahrhunderts wurde 2013 zum UNESCO-Weltdokumentenerbe in Deutschland erklärt. Das Hotel Kühler Grund befindet sich in Grasellenbach, Hessen, Deutschland. Dort kamen wir gegen 16:00 Uhr an. Wurden in unsere Zimmer eingewiesen und anschließend zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Gegen 18:30 Uhr gab es ein warmes Abendessen, die Küche ist in diesem Hotel die ganze Zeit über hervorragend gewesen.

Am zweiten Tag den 21.09.2015 fuhren wir nach dem Frühstück gegen 9:00 Uhr in die kreisfreie Stadt Worms im südöstlichen Rheinland-Pfalz und liegt direkt am westlichen Rheinufer. Mit einer Reiseführerin machten wir eine Rundfahrt. Die Fahrt führte uns durch die Stadt mit vielen Höhenpunkten. Um 12:00 Uhr gab es ein Essen im Lokal der 12 Apostel. Am Nachmittag war eine Verköstigung des Apfelbrenners Walter angesagt, diese gestaltete sich ca.2 Stunden.

Am 22.09.2015 den dritten Tag starteten wir nach dem Frühstück gegen 9:15 Uhr zu dem Nudelhersteller „Berres“. Angekommen wurden wir durch einen Film in die Firmenphilosophie eingeführt und bekamen alles erklärt. Danach war Zeit zum Einkaufen und stöbern. Gegen 11:45 Uhr waren wir zu einem Mittagessen mit verschiedenen Nudelsorten eingeladen. An diesem Tag war es Wettermäßig durchwachsen, so fuhren wir nach dem Nudelwerk zu einem Freilichtmuseum. Die Besichtigungszeit war auf eine Stunde begrenzt. Durch Fehlinformationen waren wir schneller wieder draußen. Deshalb beschlossen wir im Amorbach ( Schloss Café) Kaffee und Kuchen einzunehmen. Danach ging es zurück zum Hotel.

Am 23.09.2015 am vierten Tag war die große Odenwaldrundfahrt angesagt. Es ging nach dem Frühstück gegen 9:30 Uhr mit der Reiseführerin Brigitte los. Und beim Odenwald einkalkulieren: Buckele nuff, Buckele nunnar. Die Orte in der Nähe von Eberbach sind Beerfelden, Reussenkreuz, Limbach, Wald-Michelbach, Abtei Steinach, Hüttenthal, Neckarbischofsheim, Neckarzimmern, Gras-Ellenbach, Heidelberg, Gundelsheim, Schriesheim, Michelstadt, Hirschberg-Heidelberg, Sinsheim, Weinheim, Odenwald, Bad Rappenau, Amorbach, und Ladenburg (älteste Stadt Deutschland). Besichtigt wurden Weinheim und Heppenheim. Sehr schöne alte Städte mit viel Geschichte.

Am fünften Tag den 24.09.2015 ging es nach Heidelberg wo wir als erstes eine Schifffahrt mit einem Solarschiff machten. Heidelberg ist eine der wenigen deutschen Großstädte, die im Zweiten Weltkrieg nicht zerstört wurde. Eine Besonderheit ist die barocke Altstadt, die nach den Zerstörungen in den Jahren 1689 und 1693 auf mittelalterlichem Grundriss neu errichtet wurde. Zu freien Zeit standen uns ca. 3 Stunden zur Verfügung. Gegen 15:00 Uhr war Rückreise zum Hotel, wo nach kurzer Verschnaufpause Abendessen angesagt war.

Am letzten Tag den 25.09.2015 waren die Koffer nach dem Frühstück gegen 9:00 Uhr im Bus verstaut. Auf der Rückreise hielten wir noch am Marzipanwerk und stöberten noch mal durch die wunderbaren Naschwerke. Von da aus ging es geradewegs zurück nach Bünde, wo wir gegen 17:30 Uhr eintrafen.

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Der SoVD mit Infostand im Rathaus der Stadt Bünde

Am 18. Sept. 2015 traf sich die Schlaganfall – Selbsthilfegruppe zu ihrem 10-jährigen Jubiläum im Rathaus der Stadt Bünde. Zu dieser Veranstaltung waren alle Selbsthilfegruppen und sozialen Einrichtungen eingeladen, ihre Produkte und Arbeit der Öffentlichkeit vorzustellen. Auch der SoVD – Kreisverband Herford mit dem Kreisvorsitzenden Günter Wieske war mit Helfern vor Ort, um den Sozialverband der Öffentlichkeit näher zu bringen. Mit Flyern, Broschüren und kleinen Giveaways wollte der Sozialverband seine Arbeit und seine Aufgabe in der Bevölkerung bekannter machen. Die Selbsthilfegruppen sind im Arbeitskreis für Behinderte und Pflegeberatung in der Stadt Bünde zusammengeschlossen. Aus diesem Arbeitskreis heraus hatte sich vor 10 Jahren auch die Selbsthilfegruppe „Schlaganfall“ gebildet, die nun in diesem Jahr ihren „runden“ Geburtstag feiern konnte. Dazu hatte man sich ein Programm erarbeitet, dass sich rund um das Thema „Schlaganfall“ bewegte.

Zur Eröffnung der Veranstaltung sprach Bürgermeister Wolfgang Koch ein Grußwort. Es folgte in einer kurzen Ansprache Reinhard Spanier als Sprecher und Initiator der Selbsthilfegruppe. Grußworte kamen auch vom Arbeitskreis für Behinderte in der Stadt Bünde durch den 1.Vors. Reiner Ebmeier. Dann kam es zum ersten ernsten Thema des Tages „Wie erkenne ich den Notfall? Hier hatte man mit Dr. med. Blattgerste vom Lukas – Krankenhaus Bünde einen hervorragenden Facharzt gewinnen können, der auch diese Selbsthilfegruppe in den vergangenen 10 Jahren mit seinem Fachwissen unterstützt hat. Es wurde dem Zuhörer erklärt, wer gefährdet ist, woran man einen Schlaganfall erkennen kann und welche Maßnahmen erfolgen müssen, um einen Schlaganfall zu überleben. Ein kurzer Filmbeitrag handelte dann von Kindern, die einen Schlaganfall erlitten hatten.

Nach einer kleinen Pause zur Mittagszeit hatte dann der Chor „Hüffer Heide“ seinen großen Auftritt. Dieser Chor setzt sich zusammen aus Behinderten und Nichtbehinderten jungen Menschen und begeisterte durch seine Fröhlichkeit und sein Temperament, so dass auch noch eine Zugabe herhalten musste. Auch wenn es mal nicht so richtig klappte mit dem Gesang, so tat dies der Begeisterung bei den Sängern keinen Abbruch. Danach wurde es wieder ernst, hieß doch das nächste Thema „Schluckstörungen nach Schlaganfall“. Der Vortrag wurde gehalten von Marie-Kristin Biemüller und Lisa Montag, die sich in ihrem Vortrag ablösten, aber aus ihrer unterschiedlichen Sichtweise dieses Thema behandelten.

Ein weiterer Vortrag von Dr. med. Blattgerste behandelte das Thema „Stress, ein frühes Risiko vor dem Schlaganfall“, wo Dr. Blattgerste aufzeigte, welche Risiken bestehen und wer gefährdet ist und somit Gefahr läuft, irgendwann einen Schlaganfall zu erleiden.

Anmerkung des Kreisvors. Günter Wieske:

Es war eine rundum gelungene Jubiläumsfeier zu einem ernsten Thema. Diese Veranstaltung hätte allerdings mehr Besucher verdient gehabt, da das Thema „Schlaganfall“ uns Alle betrifft, vom Kind bis zum Greis. Mit Dr. med. Blattgerste und den beiden Sprachtherapeutinnen Frau Biemüller und Frau Montag waren ausgezeichnete Kenner ihres Faches vor Ort und auch der Chor „Hüffer Heide“ hat begeistert.

Was fehlte, war wieder einmal der Hinweis auf diese Veranstaltung und die nötige Reklame im Vorfeld. Vielleicht wäre es ja hilfreich, beim nächsten Mal mit Plakatständern in der Esch- und Bahnhofstr. und vor dem Rathaus auf solche Veranstaltungen aufmerksam zu machen. Bei Wahlen sieht man „alle 20m“ ein Plakat mit den verschiedensten „Politikerköpfen“ aufgestellt. Warum also nicht auch bei so einer Veranstaltung? Diese Personen machen das alles in ehrenamtlicher Arbeit und opfern dafür nicht nur ihre Freizeit, sondern es ist ihnen eine Herzensangelegenheit. Diese Menschen haben mehr verdient, als von der Öffentlichkeit ignoriert zu werden. Das darüber einmal richtungsweisend nachgedacht wird wünscht sich der Kreisvorsitzende im SoVD – Kreisverband

Günter Wieske

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Tag der offenen Tür am 17. Oktober 2015

Liebes Mitglied des Sozialverbands Deutschland (SoVD),

liebe Freunde und Gönner des SoVD,

liebe Mitbürgerin, lieber Mitbürger des Kreises Herford,

endlich ist es soweit. Am 17. Oktober 2015 in der Zeit von 11-17 Uhr feiert der SoVD-Kreisverband Herford das 1-jährige Bestehen seiner Geschäftsstelle in der Bahnstr. 16 in 32257 Bünde–Ennigloh. Hierzu möchte Sie der Kreisvorstand und seine Mitarbeiter recht herzlich einladen und würde sich freuen, wenn Sie mit uns auf dieses Ereignis anstoßen würden. Fast zeitgleich mit uns bezog auch die Bethel-Stiftung ihre Räume. Es lag daher nahe, diesen einjährigen Geburtstag gemeinsam zu feiern.

Der SoVD–Kreisverband nimmt diesen Tag zum Anlass, seine Geschäftsstelle im Rahmen eines „Tag der offenen Tür“ seinen Mitgliedern und auch der Bevölkerung zu öffnen und zur Besichtigung frei zu geben. Die neuen Geschäftsräume sind ebenerdig gelegen und behindertengerecht zu erreichen. Selbstverständlich steht auch eine behindertengerechte Toilette zur Verfügung. All dieses fehlte uns am alten Standort Amtshausplatz 1.

Am 15. Oktober 2014 begann dann der Umzug vom Amtshausplatz in die neuen Räume an der Bahnstr. 16. Es fiel uns nicht ganz leicht das alte, ehemalige Amtshaus zu verlassen, aber im Sinne unserer körperlich beeinträchtigten Mitglieder wurde dieser Schritt notwendig. Die neuen hellen und ebenerdig gelegenen Räume sorgten allerdings für eine schnelle Anpassung an die neue Umgebung. Nun sind wir schon 1 Jahr in den Räumen an der Bahnstr. 16 und das, so haben wir uns gedacht, sollten wir feiern. Da die Bethel-Stiftung ebenso wie der Sozialverband öffentliche Einrichtungen sind, wollten wir nicht nur unter uns bleiben und feiern, sondern wir wollten auch die Bevölkerung des Kreises Herford teilhaben lassen an dieser Veranstaltung. Unsere Mitarbeiter und der Gesamtvorstand des SoVD-Kreisverband Herford laden Sie dazu herzlich ein. Es soll ein Tag der Begegnung und des Kennenlernens sein, um damit auch den Gedanken des Themas Inklusion Wirklichkeit werden zu lassen.

Für das leibliche Wohl sowie für Unterhaltung an diesem Tage wurde durch die Veranstalter gesorgt. Ein Getränkestand, ein Bratwurststand und ein Pizzawagen sorgen dafür, dass der Magen nicht leer bleiben muss und auch die Kehle etwas zu tun bekommt. Der Shanty-Chor der Stadt Herford und der Chor der Lebenshilfe „Hüffer Heide“ werden Sie gut unterhalten und auch das „Glücksrad“ wird für einen kurzweiligen Tag sorgen. Selbstverständlich steht Ihnen auch ein SoVD-Informationsstand mit Broschüren und Flyern zur Verfügung, wo Sie alles Wissenswerte über die Arbeit des Sozialverbands Deutschland erfahren können.

Wenn Sie Fragen haben, finden Sie in der Kreisgeschäftsführerin Nele Brüggemeier und der Sachbearbeiterin Marlies Kanschat kompetente Ansprechpartner.

Wie das Tagesprogramm von 11:00 Uhr – 17:00 Uhr im Einzelnen geplant ist, können Sie dem vorläufigen Programm entnehmen.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch

Die Mitarbeiter und der Vorstand des SoVD–Kreisverband Herford sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bethel–Stiftung und die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die an diesem Tag für Ihr Wohl sorgen wollen.

An unsere Mitglieder im SoVD – Kreisverband Herford

Sehr geehrtes Mitglied,

mit großem Bedauern mussten wir im SoVD Kreisverband Herford es hinnehmen, dass unser Jurist Mario Vallelonga nach einer sehr kurzen Phase der Einarbeitung uns auch schon wieder verlassen hat. Nun aber können wir auch mit ein wenig stolz darauf verweisen, dass es uns gelungen ist diese hinterlassene Lücke sehr schnell kurzfristig wieder zu schließen.

Seit Montag, den 17. Aug. 2015 ist Frau Nele Brüggemeier als Juristin unsere neue Kreisgeschäftsführerin. Mit Frau Brüggemeier hoffen wir vom Kreisvorstand, dass nun auch wieder Ruhe, Kontinuität und Vertrauen in unsere Kreisgeschäftsstelle einkehrt und die zuletzt häufigen Wechsel in der Geschäftsführung ein Ende haben. Frau Nele Brüggemeier hinterließ jedenfalls bei den Gesprächen, die wir mit Ihr geführt hatten, den Eindruck, dass Sie sich auf Ihre neue Aufgabe als Kreisgeschäftsführerin im SoVD - Kreisverband Herford sehr freut.

Wenn Ihnen nun, wertes Mitglied, der Name Brüggemeier noch sehr bekannt vorkommt, dann haben Sie durchaus Recht! Ja, Frau Nele Brüggemeier ist die Tochter unseres langjährigen Kreisgeschäftsführers Klaus Brüggemeier, der 30 Jahre die Beratung für unsere Mitglieder im Kreisverband Herford geleitet hat. Nun hoffen wir natürlich vom Kreisvorstand darauf, dass dieses auch der Tochter gelingen möge im Sinne unserer Mitglieder.

Hier nun noch ein paar Informationen zum Lebenslauf der neuen Kreisgeschäftsführerin und Juristin Nele Brüggemeier:

Geboren wurde Sie am 26. Januar 1983 in Bünde und sie ist ledig. Nach dem Besuch der Grundschule wechselte Sie auf das Gymnasium und erlangte in Ihrer Heimatstadt die Hochschulreife mit dem Abschluss Abitur im Jahre 2002. Gleich im Anschluss daran begann Sie ein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Bielefeld. Dieses schloss Frau Brüggemeier erfolgreich zum Ende des Jahres 2009 ab. Im Januar 2010 begann Sie Ihren juristischen Vorbereitungsdienst am Landgericht Detmold. Es folgten dann weitere Stationen, so u.a. am Amtsgericht Lemgo (Zivilrecht), im Strafrecht bei der Staatsanwaltschaft wieder am Landgericht Detmold und in einer Anwaltskanzlei in Bünde.

Im Oktober 2011 begann Sie mit der schriftlichen Anfertigung Ihrer Examensarbeit, die Sie zum erfolgreichen Abschluss des 2. Staatsexamens führte. Im März des darauffolgenden Jahres beendete Sie den juristischen Vorbereitungsdienst durch Absolvieren der mündlichen Prüfung ebenfalls sehr erfolgreich. Ihren Einstieg in das „Berufsleben“ begann Frau Brüggemeier im Jobcenter im Rhein-Kreis Neuss als Leistungssachbearbeiterin. Seit 2014 ist Sie Mandantenbetreuerin bei einer großen Finanzfirma in Osnabrück.

Mittlerweile hat Sie nun auch Ihren Wohnsitz von zuletzt Herford wieder in Ihre Heimatstadt Bünde verlegt. Ihr Wunschziel aber war und blieb die Rechtsberatung im Bereich des Sozialrechts. Hier will Sie den Menschen helfen, ihr Recht zu bekommen. Mit der Anstellung im SoVD – Kreisverband Herford ist Sie diesem Wunsch nun sehr nahe gekommen. Gleichzeitig schließt Sie die Lücke, die Ihr Vater seit seinem Ausscheiden aus dem Berufsleben hinterlassen hat.

Schenken Sie nun, liebes Mitglied, der neuen Kreisgeschäftsführerin Frau Brüggemeier, Ihr Vertrauen. Sie wird sich mit Ihrer Kompetenz und mit Ihrem Wissen für Sie einsetzen.

 

Mit freundlichen Grüßen Ihr

Kreisvorsitzender im SoVD – Kreisverband Herford

Günter Wieske

Kreisverband Herford - Kreisvorsitzender

Auf der 19. Landesverbandstagung in Brilon vom 24. – 27.06. 2015 wurde der Kreisverbandvorsitzende Günter Wieske vom SoVD – Kreisverband Herford zum 4. Mal in Folge als Beisitzer im SoVD – Landesverband Nordrhein– Westfalen (NRW) gewählt. Damit gehört der Kreisvorsitzende seit nunmehr 2003 dem Landesvorstand an.

Weitere Landesvorstandsmitglieder aus dem Regierungsbezirk Detmold (OWL) sind aus

  • Bielefeld - Eberhard Lüttge
  • Gütersloh - Helga Eberhardt
  • Herford - Günter Wieske
  • Lippe - Gerda Müller
  • Lübbecke - Dr. Günter Hartmann
  • Minden - Heinz Mrotzek

Als Delegierte vom SoVD – Kreisverband Herford nahmen an der 19. Landesverbandstagung teil:

  • Marianne Finke - (stellv. Kreisverbandsvorsitzende)
  • Marianne Brennemann - (Kreisfrauensprecherin)
  • Udo Niedermeier - (stellv. Kreisschatzmeister)

 

Landratskandidat Müller zu Besuch beim SoVD

Landratskandidat Jürgen Müller mit der stellvertretenden Vorsitzenden des SoVD Kreisverbandes Herford Marianne Finke und dem Vorsitzenden Günter Wieske.

Das Ehrenamt muss wieder stärker in den Fokus rücken

Jürgen Müller zum Informationsaustausch beim SoVD

 

„Wir sind das Gewissen der Regierung“ bekommt Jürgen Müller gleich zu Beginn des Gesprächs zu hören. Günter Wieske erklärt mit einem Augenzwinkern den Sozialverband Deutschland (kurz SoVD), dessen Aufgabe es ist Probleme zu erkennen. „Wir sprechen für Leute, die sich selbst nicht helfen oder wehren können“, so Wieske, der Vorsitzender des SoVD Kreisverbandes Herford mit rund 2700 Mitgliedern ist.

Der Sozialverband Deutschland vertritt vor allem die Interessen der Rentner, der Patienten und gesetzlich Krankenversicherten sowie der pflegebedürftigen und behinderten Menschen und setzt sich für ihre Rechte ein. Dabei wird den Mitgliedern ein dichtes Netz an Beratungsstellen in ganz Deutschland geboten. Die Hilfe reicht häufig von der Antragstellung bis zur Vertretung vor Sozialgerichten. Jürgen Müller will sich bei seinem Besuch in Bünde vor allem über die tolle, größtenteils ehrenamtliche Arbeit des Verbandes informieren. Dem Landratskandidaten von SPD und Bündnis 90/Die Grünen stehen neben Wieske auch seine Stellvertreterin Marianne Finke Rede und Antwort.

Dass Günter Wieske weiß wovon er spricht, ist nicht nur seinem Amt als Vorsitzender geschuldet, er spricht auch aus eigener Erfahrung. „Wir sind da, wenn Menschen nicht alleine gegen Behörden ankommen. Wir helfen ihnen dann - so wie mir damals geholfen wurde.“ Der SoVD hatte dem Rentner vor vielen Jahren aus einer misslichen Situation geholfen, als er erkrankt war und arbeitsunfähig wurde. So sei er auch zum Ehrenamt gekommen und natürlich auch in den Sozialverband eingetreten. Aktuell bedauert Wieske allerdings, dass der Solidargedanke in der heutigen Zeit immer mehr verloren ginge.

Auch Jürgen Müller sieht darin ein gesellschaftliches Problem. „Junge Menschen wollen sich nicht mehr dauerhaft und langfristig im Ehrenamt binden.“ Daran wolle er als Landrat auch zukünftig arbeiten. Das Ehrenamt müsse einfach wieder einen höheren Stellenwert bekommen. „Das Ehrenamt muss besser mit dem Hauptamt verbunden werden“, stellt sich Müller vor. Dabei lobt er gleichzeitig bestehende Aktionen, wie die Ehrenamtskarte oder das Projekt EMMA in Herford. Sowas könnte durchaus flächendeckend im Kreis Anklang finden. Kreiskämmerer Müller nutze das Gespräch auch, um Arbeitsaufträge mit ins Kreishaus zu nehmen. Beispielsweise könne der Kontakt zwischen SoVD und Jobcenter weiter ausgebaut werden, wie er von Wieske und Finke vernahm. Müller erkundigte sich zudem nach Berührungspunkten zur Kreisverwaltung, um auch hier die Aktivitäten und Kontakte weiter zu verbessern. Günter Wieske drehte anschließend den Spieß um und löcherte den Landratskandidaten mit Fragen. Vor allem wollte der Vorsitzende von Müller wissen, worauf er denn als Landrat das Hauptaugenmerk legen würde?

Jürgen Müller versprach sich in vielen Bereichen einzusetzen. Vor allem aber wolle er die Zusammenarbeit von Städten und Gemeinden mit dem Kreis weiter ausbauen. Wichtig sei ihm auch das Thema Ausbildung. „Es gibt einfach immer noch zu viele unversorgte Jugendliche. Dazu müssen aber die Kommunen zusammen arbeiten. Gleiches gilt für die Wirtschaftsförderung.“ Langfristig wird auch der demografische Wandel ein Hauptthema werden. Bis 2040 schrumpft die Bevölkerung im Kreis Herford um rund 19.000 Menschen, gleichzeitig steigt aber der Anteil der über 65-jährigen. „Unser Ziel muss es sein, das in den Griff zu bekommen. Da spielen Wohnen im Alter, Barrierefreiheit und ärztliche Versorgung eine große Rolle“, betont Müller. Abschließend führten Wieske und Finke den Kreiskämmerer durch die neuen Büroräume des SoVD. Im September 2014 wurde der Neubau in der Nähe des Bünder Bahnhofs eröffnet. Das Gebäude bietet nicht nur Platz für den Sozialverband, sondern auch für 23 Wohnungen, die für integratives Wohnen genutzt werden.

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