Pressespiegel

SoVD - Der 15. Mai kann ein ganz besonderer Tag für Sie werden! Und zwar aus folgendem Grund...

Ein ganz besonderer Kino-Abend steht bevor und wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein! Der Film DIE KINDER DER UTOPIE wird ausschließlich am 15. Mai 2019 gezeigt, dafür aber in Hunderten von Kinos! Nach dem Anspann, wenn sich der Vorhang wieder schließt, wird in den Kinosälen diskutiert - und Gesprächsstoff liefert dieser Film auf jeden Fall!

DIE KINDER DER UTOPIE ist ein Dokumentarfilm über sechs junge Erwachsene – drei mit und drei ohne Behinderung, die sich zwölf Jahre nach ihrer Grundschulzeit wiedertreffen. Und schon damals, als die Protagonist*innen noch in die Grundschule gingen, war Regisseur Hubertus Siegert und sein Team mit dabei. So entstand 2005 der Film KLASSENLEBEN, in dem die Kinder - solche mit und solche ohne Behinderung - von ihren Träumen und Plänen erzählen.

Nun sind sie sich - viele Jahre später - wiederbegegnet und blicken auf ihr eigenes Leben und auf das der anderen. Sie sind entschlossen, ihre Zukunft anzupacken und haben noch viel vor. Die gemeinsame Schulzeit hat die jungen Menschen geprägt, und wir als Zuschauer erleben, wie die Generation Y heute die Inklusion lebt. Sie sind DIE KINDER DER UTOPIE.

DIE KINDER DER UTOPIE lädt ein, sich mit dem Thema Inklusion in der Schule aus einer neuen Perspektive zu befassen – unter der Frage, was die Schule uns für unser Leben in dieser Gesellschaft mitgibt. Dabei bezieht der Film selbst nicht Position für oder gegen ein spezielles Inklusionskonzept. Im Mittelpunkt stehen die Protagonist*innen mit ihren Lebensgeschichten. DIE KINDER DER UTOPIE zeigt, wie vermeintlich Stärkere und Schwächere in unserer Gesellschaft miteinander kooperieren können – sofern man ihnen die Möglichkeit gibt. „Mich überzeugt an dem Film, dass endlich mal jene gehört werden, die Inklusion direkt betrifft: die Kinder", sagt Raul Krauthausen, Inklusionsaktivist und "Gesicht der Kampagne". Allzu oft würden nur sogenannte Expert*innen ohne Behinderung zu dem Thema angehört: "Dieser Film hat mir aus dem Herzen gesprochen.“

Die Kampagne wird getragen vom Kölner Verein mittendrin e.V. Der Elternverein setzt sich seit 2006 für inklusive Bildung ein: mit unabhängiger Beratung, Netzwerkarbeit, Konzepten für Inklusion und Kampagnen zur Bewusstseinsbildung. Weitere Partnerin im Projekt ist neben Hubertus Siegert, Raúl Krauthausen und Ben Kempas die Redakteurin Susanne Bauer.

Jetzt Tickets kaufen und schauen, in welchen Kinos der Film am 15. Mai läuft - es sind verdammt viele!

Weitere Informationen gibt es in dieser Broschüre.

SoVD - Gemeinsame Kampagne für bezahlbaren Wohnraum erringt Etappensieg!

Wie Sie vielleicht wissen, hatte die NRW-Landesregierung in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, etliche Regelungen zum Mieterschutz auslaufen zu lassen. Es ging um das Thema Mietpreisbremse, die Umwandlung in Eigentum, Zweckentfremdung von Wohnraum durch gezielten Leerstand, gewerbliche Nutzung oder die ausschließliche Vermietung einer Wohnung an Airbnb-Kunden. Diese Regelungen werden nun vorerst doch nicht auslaufen und das ist ein Riesenerfolg! Dafür sind aber auch tausende Menschen auf die Straße gegangen - um Druck zu machen und um für bezahlbaren Wohnraum zu demonstrieren, zum Beispiel Anfang April in Köln. Man kann sagen: Es hat sich gelohnt! Danke an alle, die mitgemacht haben!

Wie bereits an dieser Stelle berichtet, hatte sich der SoVD NRW einem Bündnis für bezahlbaren Wohnraum in NRW angeschlossen, Motto: WIR WOLLEN WOHNEN! Tausende Menschen haben sich außerdem bereits an der Online-Petition beteiligt. Wir brauchen aber noch viel mehr Unterschriften - jede Stimme zählt! Jetzt unterschreiben. Sie können die Petition auch hier herunterladen und in Ruhe und auf klassischem Wege Unterschriften vor Ort sammeln!

Denn wir brauchen wieder viel mehr Wohnraum in öffentlicher Hand - so wie früher! Das Land muss hierfür eigene Haushaltsmittel bereitstellen, der "Markt" alleine wird es NICHT richten. Das haben wir in den letzten Jahren schließlich gesehen. Bleiben diese notwendigen Maßnahmen aus, werden Wohnungen auch für normal verdienende Mieterinnen und Mieter in vielen Städten und mittlerweile auch im Umland NRWs zunehmend unbezahlbar. Beim Angebot barrierefreier Wohnungen sieht es besonders dürftig aus – der Bedarf ist viel höher als das Angebot!

SoVD - Was man beim Thema Pflege wissen sollte...

Neben allen Fragen rund um den Schwerbehindertenausweis oder die gesetzliche Rente kommen immer mehr Menschen zu uns, die sich in Sachen Pflege beraten lassen wollen. Wie läuft das mit der Begutachtung für die Pflegeversicherung? Und lohnt es sich, gegen einen Bescheid Widerspruch einzulegen? Der SoVD-Landesverband Schleswig-Holstein hat dazu interessante Informationen aufbereitet. Schauen Sie doch mal rein!

SoVD - Soziales im Blick

Der Sozialverband SoVD macht sich aber nicht nur für das Recht auf bezahlbaren Wohnraum und schulische Inklusion stark, er ist auch auf frauenpolitischer Ebene sehr aktiv. Wie genau, das lesen Sie hier auf den NRW-Seiten der SoVD-Zeitschrift Soziales im Blick. Und hier geht es zur bundesweiten Ausgabe, die sich diesmal vor allem dem Thema Armut und ihren vielen Facetten widmet.

BZ - Verdiente Mitglieder geehrt

Bünde (BZ/tis). Ein Ausflug in den Tierpark Ströhen, ein Pickert-Essen oder ein gemeinsamer Grillabend haben für den Ortsverband Spradow des Sozialverbands zu den Höhepunkten des Jahres 2018 gehört. Am Freitagabend haben die Mitglieder diese Erlebnisse im Zuge ihrer Jahreshauptversammlung noch einmal Revue passieren lassen.

Gleichzeitig galt der Blick aber auch der Zukunft und damit insbesondere den Aktivitäten im Jahr 2019. Hier ist neben dem traditionellen Grillaben ein Ausflug in den Wasserpark am Iberg geplant. "Zudem möchten wir unsere Mitglieder motivieren, sich an den Europawahlen zu beteiligen und so ein Zeichen gehen rechte Parteien zu setzen", sagte die SoVD-Kreisvorsitzende Irmgard Meier.

Sie übernahm zudem die Ehrungen langjähriger Mitglieder. Hierzu zählten: Reinhard Kröger (35 Jahre), Ilse Rubelt, Ursula Brand (beide 30 Jahre), Astrid Jünke (25 Jahre), Carola Schlüter, Brigitte Schröter (beide 20 Jahre), Waltraud Keese, Silvia Kersten, Stefan Köster, Sieglinde Rubelt, Wolfgang Rubelt, Angela Schmidt, Elvira Walde und Jakob Walde (alle zehn Jahre). Für ihr 20-jähriges, ehrenamtliches Engagement wurde zudem Lydia Schlüter ausgezeichnet, seit immerhin zehn Jahren engagiert sich helga Dierßen ehrenamtlich und erhielt dafür eine Ehrung.

Nach der feierlichen Übergabe von Urkunden, Ehrennadeln und Blumensträußen ließen die Mitglieder die Jahreshauptversammlung bei einem Imbiss ausklingen.

(Mit freundlicher Genehmigung - Bünder Zeitung)

Ehrungen beim Sozialverband

Rödinghausen(nw). Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Sozialverbands (SoVD) Rödinghausen standen in diesem Jahr die Ehrungen der langjährigen Mitglieder. Das übernahm die SoVD-Vorsitzende des Kreises Herford, Irmgard Meier, und die Vorsitzende des SoVD Rödinghausen, Gisela Möller. Für zehnjährige Mitgliedschaft wurde Inge Barz geehrt. 20 Jahre lang engagiert sich Angelika Bezold-Dietrich im Verein.

Bereits seit 30 Jahren halten Adelheid Bormann und Ingrid Sommer dem Ortsverband die Treue."Es gab noch viele andere Jubilare, die leider verhindert waren", heißt es in der Mitteilung des Sozialverbands. Mit Blumen und Urkunden bedankte sich der Vorstand bei den treuen Mitgliedern.

Neben einem Rückblick auf das vergangene Jahr schauten die Teilnehmer gemeinsam auf die Termine für das laufende Jahr.

(Mit freundlicher Genehmigung - Neue Westfälische Zeitung)

NW - Ehrungen beim SoVD Bünde

Versammlung: Der Sozialverband, Ortsverband Bünde, ehrt 37 langjährige Mitglieder und freut sich über 69 neue Gesichter. Im nächsten Jahr stehen wieder einige Veranstaltungen an

Bünde(nw). Bei der Jahresmitgliederversammlung des Sozialverbands (SoVD), Ortsverband Bünde, standen die Ehrungen von langjährigen Mitgliedern im Mittelpunkt. 37 Mitglieder waren zur Ehrung eingeladen. Einige haben aus Krankheitsgründen nicht teilnehmen können, heißt es in der Mitteilung.

Auch das Mitglied, das für 60 Jahre geehrt werden sollte, konnte zur Ehrung nicht kommen. Außerdem wurden drei mitglieder für 5 Jahre, ein Mitglied für 10 Jahre und ein Mitglied für 25 ehrenamtliche Vorstandsarbeit ausgezeichnet.

69 neue Mitglieder hatte der Ortsverband Bünde im vergangenen Jahr. "Auch finanziell steht der Ortsverband auf einem guten Fundament", heißt es weiter. Zudem referierte Herr Bely von "Gut versorgt in..." über eine App für Aktivität im Alter, Prävention, Gesundheit, Hilfe im Alter und Pflege.

"Unsere Mitglieder sind mit der Arbeit des Vorstandes voll auf zufrieden und freuen sich schon auf die Veranstaltungen, die in diesem Jahr anstelen", heißt es in der Mitteilung des SoVD Bünde.

Als Nächstes fährt der Bünder Ortsverband zum Glockenmuseum nach Gescher. Dafür wir um frühzeitige Anmeldung gebeten. Der Vorstand würde sich uber eine rege Beteiligung freuen.

Geehrt wurden folgende Mitglieder: Richard Ohm 35 Jahre, Günter Dittmar 20 Jahre, Maria Balic 20 Jahre, Christina Stiller 20 Jahre, Charlotte Künkemeier 20 Jahre, Gabriele Suttmann 20 Jahre, Linda Semmler 10 Jahre, Elfriede Altemeier 45 Jahre, Georg Wandrowitsch für 5 Jahre Vorstandsarbeit sowie Irene Wandrowitsch für 5 Jahre Vorstandsarbeit, Rainer Gößling 20 Jahre, Lucjan Domke 20 Jahre, Jürgen Blöbaum 20 Jahre, Johannes Meier für 10 Jahre Vorstandsarbeit, Heinz-Günter Uphoff für 5 Jahre Vorstandsarbeit, Barbara Buchholz 25 Jahre Mitgliedschaft und 25 Jahre Vorstandsarbeit.

(Mit freundlicher Genehmigung - Neue Westfälische Zeitung)

NW - Sozialverband mit neuer Vorsitzenden

„In ruhigeres Fahrwasser“: Nach den Turbulenzen in den vergangenen Monaten hat der Kreisverband eine neue Vorsitzende gewählt

Torben Stallmann

Kreis Herford. „Der Lotse hat mit seinem Team das Schiff restauriert und aus schwierigen Gewässern geführt. Jetzt kann sich der Lotse zurückziehen und einen neuen Kapitän an das Steuer lassen", mit diesem Sprachbild resümierte der ehemalige Kreisvorsitzende Ulf Dreier seine Amtszeit und übergab damit an die neu gewählte Kreisvorsitzende Irmgard Meier.

Es war eine ehrliche und zugleich konstruktive Herforder Kreisverbandstagung des Sozialverbands Deutschland (SoVD) am Samstag. „Es liegen schwere eineinhalb Jahre hinter dem Kreisverband Herford", so begann Ulf Dreier seine Begrüßungsworte in der Gaststätte Erdbrügger.

Begonnen hatten diese Schwierigkeiten im Mai 2017, als der SoVD auf der Landesebene die Schließung mehrerer Geschäftsstellen in Nordrhein-Westfalen seinen Mitgliedern bekannt gab, darunter die Geschäftsstelle in Bünde. „Wir wollten alle gegen die Schließung ankämpfen und hatten das gleiche Ziel. Trotzdem kam es zu Lagerbildungen", erinnerte sich Dreier. Der damalige Vorstand trat zurück. Doch Aufgeben kam für die Mitglieder des Kreisverbands Herford nicht in Frage.

"Gute und offene Gespräche"

„Wir sind ein Sozialverband und keine Geschäftsstelle einer Bank", erklärte Ulf Dreier seine Sichtweise zur Schließung. Zusammen mit Irmgard Meier und einem zwölfköpfigen Team nahm Dreier den Kampf um die Geschäftsstelle auf: „In guten und offenen Gesprächen", wurde eine Lösung mit dem Landesvorsitzenden Franz Schrewe und dem Landesschatzmeister Klaus Kienemann angestrebt. Das gemeinsame Resultat war die Eröffnung der neuen Geschäftsstelle im vergangenen Oktober an der Bahnhofsstraße in Bünde.

„Ich bin froh, dass wir am Standort Bünde die Arbeit des ältesten deutschen Sozialverbandes aufrechterhalten konnten und können", sagte Franz Schrewe, nachdem er gewisse Kommunikationsprobleme in der Vergangenheit einräumte. „Wir stehen für Gerechtigkeit", erklärte der Landesvorsitzende.

"Die Rechte der Mitglieder wahren"

Der Sozialverband Deutschland kämpfe für die Teilhabe aller am Leben, Inklusion, die richtige Rehabilitation nach Krankheit, Barrierefreiheit, Steuergerechtigkeit und insbesondere gegen die Perspektivlosigkeit und die Altersarmut, so Schrewe. „Unsere Rechtsberatung soll auch in Zukunft, vor Ort, die Rechte unserer Mitglieder wahren".

In diese bevorstehende Zeit geht der Kreisverband Herford mit neuem Vorstand. Die turnusmäßigen Wahlen, gehörten zu den Hauptpunkten der Kreisverbandstagung.

Mit großer Mehrheit von 48 Stimmen, drei Gegenstimmen und zwei Enthaltungen wurde Irmgard Meier aus Bünde zur neuen Vorsitzenden des Kreisverbandes gewählt. „Ich blicke positiv in das neue Jahr des SoVD im Kreis Herford", sagte die Neugewählte nach der Wahl.

Angela Lück stellvertretende Kreisvorsitzende

Unterstützt wird sie von der Landtagsabgeordneten Angela Lück, als stellvertretende Kreisvorsitzende.

Des Weiteren wählten die 53 Delegierten als Kassiererin Martina Weidenbrücken, die von Edwin Brömmelmeier vertreten wird. Schriftführer ist Ulrich Gottschlich. Gisela Möller wurde zusammen mit Kirsten Wempen zur Frauensprecherin gewählt.

Für den Herforder Kreisverband geht es nun hoffentlich in eine Zukunft, in der sie sich mehr auf die Unterstützung ihrer Mitglieder konzentrieren können, als auf innerstrukturelle Unstimmigkeiten.

(Mit freundlicher Genehmigung - Neue Westfälische Zeitung)

BZ - Sozialverband wieder auf Kurs

Kreisverband wählt neuen Vorstand und schließt Neuaufstellung ab

Gaby Arndt

Bünde (BZ). »Dass wir uns heu­te so treffen, wäre noch im Novem­ber 2017 nicht denkbar gewesen«, begrüßte Ulf Dreier die Delegier­ten bei der Kreisverbandstagung des Sozialverbands Deutschland in der Gaststätte Erdbrügger. Er be­zog sich dabei auf die turbulenten vergangenen Monate des Kreisver­bands. 2017 kündigte der Landes­verband an, die örtliche Geschäfts­stelle zu schließen. Was folgte, wa­ren Monate der Unruhe und Unsi­cherheit im über 2000 Mitglieder starken Kreisverband, Rücktritte und zähe Verhandlungen mit dem Landesverband. Der 13. Oktober des vergangenen Jahres markierte dann für Dreier und viele andere Mitglieder das Ende einer unruhi­gen Zeit. Eine neue Geschäftsstelle in Bünde war gefunden und bezo­gen worden, sodass das Angebot des ältesten Sozialverbandes Deutschlands weiterhin vor Ort gewährleistet werden kann.

»Der Sozialverband hat nämlich drei Standbeine«, sagte Landesvor­sitzender Franz Schrewe. Neben Druck auf die Politik seien das die Rechtsberatung vor Ort und die Ortsvereine. Seit über hundert Jah­ren setze sich der Sozialverband für einen starken Sozialstaat ein. »Unsere Ziele sind die Teilhabe aller am Leben«, erklärte Schrewe. »Daher fordern wir zum Beispiel Inklusion und Verteilungsgerech­tigkeit« Besonders letztere sei heutzutage nicht mehr gegeben. Gerade deshalb hatte auch der SPD-Bundestagsabgeordnete Ste­fan Schwartze zwischenzeitlich Angst, den Sozialverband im Kreis als »einen der ganz wichtigen Kämpfer« zu verlieren. Er und Landrat Jürgen Müller bedankten sich in Grußworten für das ehren­amtliche Engagement der Mitglie­der. Beide Politiker sind selbst Mit­glieder des Verbands.

Besonders geehrt wurden auf der Versammlung die Helfer, die in den schwierigen letzten Jahren die neue Geschäftsstelle und eine Neuaufstellung des Kreisverban­des ermöglicht haben. Als vorläufi­gen Abschluss dieser Neuausrich­tung wählten die Delegierten einen neuen Kreisvorstand, den Irmgard Meier als 1. Vorsitzende leiten wird. Die Landtagsabgeordnete Angela Lück wurde als ihre Stell­vertreterin gewählt.

Der bisherige Vorsitzende Ulf Dreier verglich seine Arbeit in den letzten Monaten mit der eines Lot­sen, der das in Seenot geratene Schiff des Kreisverbandes in Zu­sammenarbeit mit der Reederei (dem Landesverband) in ruhigere Fahrwasser gebracht hat. Für ihn sei es nun Zeit, wieder von Bord zu gehen. Auch seine Leistung wurde von den Mitgliedern mit viel Dank bedacht.

(Mit freundlicher Genehmigung - Bünder Zeitung)

BZ - Sozialverband hofft auf Mitgliederzuwachs

Erstes Treffen des neuen Ortsvereins Rödinghausen

Rödinghausen (BZ). Nach der Fusion der beiden ehemaligen Sozialverbände Bruchmühlen-Ostkilver und Bieren-Schwenningdorf zum Ortsverein Rödinghausen hatte die neue Vorsitzende Gisela Möller nun zur ersten gemeinsamen Veranstaltung ins Haus des Gastes eingeladen. Musikalisch wurde die Veranstaltung dabei durch den Rödinghauser Gospel Chor »Let's Sing« begleitet.

Unter den Gästen konnte Gisela Möller neben dem SoVD-Kreisvorsitzenden Ulf Dreier auch Rödinghausens Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer begrüßen. Vortmeyer ging in seiner Rede auf die Bedeutung des Sozialverbandes ein. Er betonte, dass der Verband sich um die sozial Schwächeren und Bedürftigen kümmere und sie bei der Durchsetzung ihrer berechtigten Forderungen gegen Sozialkassen hilfreich unterstütze. Vortmeyer freute sich, dass der Sozialverband nun als ein Gesamtverein mit dem Gemeindenamen eine starke Strahlkraft für die Wiehengemeinde entwickeln könne. Zur Unterstützung des Sozialverbandes Rödinghausen hatte er neben einem Blumenstrauß und einem »Flachgeschenk« gleich noch seinen eigenen Eintritt in den SoVD erklärt. Die Versammlung dankte ihm dies mit Applaus.

Der Kreisvorsitzende Ulf Dreier zeigte noch einmal den Weg von der Schließung der alten Kreisgeschäftsstelle bis zur Wiedereröffnung der Neuen am ZOB in Bünde auf. Besonders bedankte er sich bei den vielen ehrenamtlichen Helfern, ohne die die Renovierung und Einrichtung nicht möglich gewesen wäre. Leider habe der Kreisverband durch die schlechte Kommunikation zwischen Kreis- und Landesverband im vergangenen Jahr 500 Mitglieder verloren. »Aber«, so Dreier weiter, »wir sind auf einem sehr guten Weg mit einem neuen Vorstand und hoffen, dass die erfolgreiche Arbeit wieder zu Mitgliederzuwächsen führt«.

(Mit freundlicher Genehmigung - Bünder Zeitung)

NW - Fusion beim Sozialverband in Rödinghausen

Zusammenlegung: Die Ortsverbände Schwenningdorf-Bieren und Bruchmühlen-Ostkilver wurden zusammengelegt. Ein neuer Ortsverband übernimmt die Aufgaben

Maurice Arndt

Rödinghausen. Mit einer Feierstunde hat der neue Ortsverband Rödinghausen des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) seine Gründung gefeiert und die Arbeit aufgenommen. Der neue Ortsverband geht aus den bis dato bestehenden Verbänden Schwenningdorf-Bieren und Bruchmühlen-Ostkilver hervor. "Ein schöner kurzer Name. Da weiß jeder gleich, wo wir hingehören", freute sich die neue Vorsitzende des neuen Ortsverbands für die gesamte Gemeinde, Gisella Möller.

Bei der Feierstunde sollte der Blick nicht in die Vergangenheit, sondern in die Zukunft gerichtet werden, forderte Möller. "Es gibt auch heute noch Menschen, die Hilfe brauchen", betonte sie. Deshalb war sie froh, dass es auch weiterhin einen Sozialverband in Rödinghausen gibt. Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer pflichtete ihr bei: "Wir sind zwar ein wohlhabendes und reiches Land - was oft vergessen wird - aber auch ein sehr reguliertes Land. Deshalb ist es super, dass es den Sozialverband gibt. Er hilft Menschen ihre berechtigten Interessen, gegenüber Leistungsträgern in diesem Land durchzusetzen."

Die Verfahren, etwa für Hartz 4 oder die Sozialversicherung, seien komplex. Deshalb forderte er auch: "Unser Sozialstaat ist noch lange nicht abgeschlossen. Er muss transparenter werden und ausgebaut werden." Hier sei auch der SoVD gefordert, der die Politik daran immer wieder erinnern müsse.

Geschäftsstelle wurde wieder eröffnet

Hinter dem Sozialverband liegt im gesamten Kreisgebiet ein schweres Jahr. Bekanntlich wurde im November 2017 die Kreisgeschäftsstelle in Bünde vom Landesverband überraschend geschlossen, einige Ortsverbände standen vor der Auflösung. "Das war nicht sozial", kritisierte der Kreisvorsitzende Ulf Dreier. Nach viel Arbeit wurde die Geschäftsstelle nun vor drei Wochen in Bünde wieder eröffnet, mit einem vier Tage in der Woche besetzten Büro und einer 14-tägigen Beratung.

Jedoch: Aufgrund der chaotischen Phase verlor der Verband im Kreisgebiet nach eigenen Angaben in den vergangenen Monaten rund 500 Mitglieder. Deshalb freute sich der Kreisvorsitzende umso mehr über die positive Nachricht aus Rödinghausen. Denn: Die Fusion der zwei ehemaligen Ortsverbände war nötig geworden, da für den Verband Schwenningdorf-Bieren kein neuer Vorsitzender gefunden werden konnte. "Wir haben das Ruder herumgerissen und den Ortsverband gerettet", so Dreier.

Gleich fünf neue Mitglieder, darunter Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer, schlossen sich dem SoVD Rödinghausen am Samstag an. "Ein guter Schnitt für einen Samstagnachmittag", freute sich Dreier, der deshalb optimistisch ist: "Der Ortsverband wird wieder weit nach vorne kommen. Die verlorenen Mitglieder machen wir wieder wett."

(Mit freundlicher Genehmigung - Neue Westfälische Zeitung)