Pressespiegel

70 Jahre Mitglied im Sozialverband

Ehrung: Der Ortsverband Bünde des SoVD zeichnet Walter Möhlmann aus

 

-Bünde (nw).

Der SoVD Ortsverband-Bünde ehrt Walter Möhlmann für 70-jährige Mitgliedschaft. Geboren 1925 in Bünde-Dünne arbeitete Walter Möhlmann nach erfolgreicher Ausbildung zum Industriekaufmann 25 Jahre lang bei der Bünder Firma André.

Wegen der Verletzungen, die der heute 91-Jährige aus dem Zweiten Weltkrieg davontrug und den dadurch bleibenden Beeinträchtigungen, trat er am 1. November 1946 dem SoVD, damals noch Reichsbund, bei. Nach Auflösung des Ortsverbandes Südlengern, entschied sich Walter Möhlmann, dem Ortsverband-Bünde beizutreten. Für die langjährige Treue bedankten sich der SoVD-Kreisvorstand Günter Wieske sowie der Ortsverband-Bünde und wünschen ihm und seiner Frau noch viele Jahre bei bester Gesundheit, so dass sich auch noch der Herzenswunsch erfüllt, nämlich mit seiner Frau noch die Gnadenhochzeit im Mai 2020 im Kreise seiner Familie feiern zu dürfen. Walter Möhlmann hat zwei Kinder, vier Enkel und sechs Urenkel.

 

(Mit freundlicher Genehmigung - Neue Westfälische Zeitung)

Zahlreiche Zugänge verzeichnet

Geehrte und Vorstand (von links): Gabriele Wehnes, Carmen Schröder, Klaus Backschues, Lutz Schulze, Hans-Dieter Kämper, Ilse Schröder, Gustav Wehnes, Marianne Finke und der SoVD-Kreisvorssitzende Günter Wieske haben an der Jahreshauptversammlung teilgenommen.

Foto: Louis Ruthe

Ortsgruppe Löhne des Sozialverbandes Deutschland ehrt langjährige Mitglieder – Vorstand neu gewählt

 

Löhne (lmr). „Es war ein gutes Jahr für den Ortsverband“, verkündete Marianne Finke, erste Vorsitzende des Ortsverbandes Löhne des Sozialverbandes Deutschland (SoVD), auf der Jahreshauptversammlung. Die Anzahl der Mitglieder der Ortsgruppe ist im vergangenen Jahr angestiegen. Zudem konnten 20 Mitglieder für ihre langjährige Treue geehrt werden.

„Ich bin sehr zufrieden mit der Entwicklung des Ortsverbandes. Im vergangenen Jahr konnten wir 21 neue Mitglieder zählen“, betonte Marianne Finke. Auch in diesem Jahr seien bereits acht Neueintritte zu verzeichnen gewesen, fügte die Vorsitzende hinzu. Zur Versammlung in die Gaststätte „Haus Flores“ waren am Freitag etwa 25 Mitglieder gekommen.

Als Höhepunkt des vergangenen Jahres sah die Vorsitzende den Tagesausflug in das Backtheater Walsrode. Im November besuchte der Ortsverband dazu mit zwei Bussen eine ehemalige Industriebackstube. „Es war ein großartiger Ausflug. Unsere Mitglieder waren sehr angetan von dem Theater mit Essen“, sagte Finke. Für Donnerstag, 4. August, beschlossen die Mitglieder, einen Ausflug zu der Meyer-Werft nach Papenburg zu unternehmen. Neben dem Jahresrückblick standen Vorstandswahlen auf der Tagesordnung. Neu gewählt wurden Gabriele Wehnes als zweite Vorsitzende, Gustav Wehnes als erster Kassierer und Carmen Schröder als zweite Kassiererin. Zudem wurde das Amt der Frauensprecherin neu eingeführt. Zur Frauensprecherin wurde Ilse Schröder gewählt. In ihren Ämtern bestätigt wurden Marianne Finke als erste Vorsitzende, Klaus Backschues als erster Schriftführer sowie Klaus Finke als zweiter Schriftführer.

„Das Schönste sind immer die Ehrungen der langjährigen Mitglieder“, sagte die erste Vorsitzende. Auf stolze 25 Jahre Mitgliedschaft kann Klaus Finke zurückblicken. Für 30 Jahre beim SoVD Löhne wurden Claudia Zimmermann und Gerhard Huncke geehrt. Edith Rahe hält dem Ortsverband seit 20 Jahren die Treue. Ebenfalls geehrt wurden Brunhilde und Horst Behrendt, Sabine Dumann, Karin Kley, Cornelia Klinksiek, Gabriele und Hans-Dieter Kämper und Thomas Kämper, Angelika und Gerfired Rammelberg, Helmut und Renate Vieregge, Paul Wehmeier und Lutz Schulze für jeweils zehn Jahre Mitgliedschaft. Eine Sonderehrung erhielt Klaus Backschues für fünf Jahre ehrenamtliches Engagement.

 

(Mit freundlicher Genehmigung - Bünder Zeitung)

Treue Mitglieder geehrt

Gleich mehrere Mitglieder des SoVD-Ortsverbandes Spradow sind bei der jüngsten Jahreshauptversammlung für ihre langjährige Vereinstreue ausgezeichnet worden.

Foto: Annika Tismer

Jahreshauptversammlung: SoVD-Ortsverein Spradow bestätigt Vorstand im Amt

Von Annika Tismer

 

Bünde (BZ). Ihr 100-jähriges Jubiläum werden die Sozialverbände im kommenden Jahr feiern, auch der SoVD-Ortsverein Spradow blickt diesem Ereignis bereits entgegen. Im Zuge der Jahreshauptversammlung am Freitagabend machte der Kreisvorsitzende Günter Wieske auf dieses Ereignis aufmerksam.

„Wer Ideen oder Anregungen für das Jubiläum hat, darf diese gerne an den Kreisvorstand weitergeben“, sagte er. Die offiziellen Feierlichkeiten zu diesem Anlass werden in Berlin stattfinden. Bereits in diesem Jahr dürfen sich die Mitglieder des Spradower Ortsverband auf einige Aktionen freuen, die für sie gedacht sind und für ein geselliges Miteinander sorgen sollen. „Wir werden einen Grillabend und einen Tagesausflug organisieren“, sagte Vorsitzender Ulrich Rompf. Vorgestellt hat sich im Zuge der Jahreshauptversammlung auch die neue Kreisgeschäftsführerin Nele Brüggemeier, die seit August 2015 in ihrem Amt ist.

Keine neuen, sondern alt bewährte Gesichter werden weiterhin den Vorstand des Ortsverbands Spradow bereichern. Ulrich Rompf bleibt Vorsitzender und Schriftführer, Lydia Schlüter bleibt seine Stellvertreterin. Auch Ruth Rompf wurde als Kassiererin bestätigt, Gerd Kröger ist weiterhin ihr Stellvertreter. Helga Dierßen wurde erneut zur stellvertretenden Schriftführerin gewählt. Damit wurde der gesamte Vorstand bestätigt und nimmt für weitere zwei Jahre seine Arbeit auf. Ernst Denner, Herbert Kruse, Sieglinde Rubelt, Antje Oepping und Heinz Sasse werden den Vorstand als Beisitzer unterstützen.

Neben den Vorstandswahlen standen auch die Ehrungen langjähriger Mitglieder im Fokus. Sie wurden durch den Kreisvorsitzenden Günter Wieske und seine Stellvertreterin Marianne Finke vorgenommen. Folgende Mitglieder wurden dabei geehrt: Anni Bätzel (65 Jahre), Günter Püschel (50 Jahre), Harri Oberhaus (40 Jahre), Elisabeth Georgowitsch, Ilse Stockem (35 Jahre), Marion Sturhan (30 Jahre), Lydia Schlüter (25 Jahre), Dieter Chrobok, Gerda Möller, Inge Rathert (20 Jahre), Ursel Ahlbrand, Hildegard Gestring, Enrico Koch, Angelika Kroos und Günter Kroos (10 Jahre).

 

(Mit freundlicher Genehmigung - Bünder Zeitung)

Sozialverband blickt positiv in die Zukunft

Jahresmitgliederversammlung: Ein neu gewählter Vorstand und viele Geehrte beim Sozialverband Deutschland, Ortsverband-Bünde.

- Bünde (nw). „Die Jahresmitgliederversammlung und das Jahr 2015 war für unseren Ortsverband ein voller Erfolg“, sagt die Vorsitzende Irmgard Meier.
Der Kreisvorsitzende Günter Wieske sprach auf der Jahresmitgliederversammlung des Ortsverbands Bünde des Sozialverbands Deutschland ein Grußwort und stellte die neue Geschäftsführerin Nele Brüggemeier vor.
Weiter berichtete Günter Wieske über die Wahlen des Ortsverbands und über die Arbeit des Vorstands. Er lud die Mitglieder ein, mitzumachen.
Die zweite Kreisvorsitzende Marianne Finke unterstützte Nele Brüggemeier und Günter Wieske bei den Ehrungen. Es wurden 33 Mitglieder geehrt, davon waren 14 anwesend.
Außerdem wurden vier Mitglieder für ihre ehrenamtliche Tätigkeit geehrt. Der Ortsverband-Bünde sieht auch im Jahr 2016 positiv in die Zukunft. Für das laufende Jahr sind eine Jahresfahrt, ein Frühstück (Brunch) und die Jahresabschlussfeier geplant. „Wir hoffen auf weiterhin gutes Gelingen“, sagt Irmgard Meier.

 

Der neue Vorstand: Günter Wieske (v.l.), Nele Brüggemeier u. Marianne Finke, Kreisvorstand und Geschäftsführerin. Rainer Gößling (Beisitzer), Martina Weidenbrück (Kassiererin), Johannes Meier (Beisitzer), Gerhard Fidorra (Beisitzer), Irene Wandrowitsch (2. Vorsitzende), Heinz-Günter Uphoff (Beisitzer), Lydia Gößling (Frauenbetreuerin), Waltraud Fidorra (1. Schriftführerin), Lucjan Domke (Beisitzer), Georg Wandrowitsch (Beisitzer), Wolfgang Riffert (Kassenprüfer), Irmgard Meier (1. Vorsitzende). Auf dem Foto fehlen Horst Hermse (Kassenprüfer) und Barbara Buchholz (2. Schriftführerin).

 

Die Geehrten: Nele Brüggemeier (v.l.), Geschäftsführerin, Inge Winkelmann (10 Jahre), Marianne Finke, 2. Kreisvorsitzende, Heinz Winkelmann (10), Norbert Zimmer (20), Reinhard Lukat (20), Brigitta Hartung (35), Jens Henning (20), Wolfgang Riffert (10), Lydia und Rainer Gößling (15 Jahre Ehrenamt), Ingrid Lückemeier (25), Lisel Plath (20), Kreisvorsitzender Günter Wieske, Vorsitzende Irmgard Meier (5 Jahre Ehrenamt), Elke Biermann (20), Hans Wehmeyer (10), Eckhard Guhl (10), Helena Schmidt (20).

(Mit freundlicher Genehmigung - Neue Westfälische Zeitung)

Sozialverband in Ahle bestätigt Vorstand

Jahreshauptversammlung: Zahlreiche Mitglieder wurden für ihre Treue zum Verein geehrt.

- Bünde (nw). Die Jahreshauptversammlung des Sozialverbands Deutschland in Ahle war geprägt von Neuwahlen des Vorstandes. Nach Vorträgen des aktuellen Vorsitzenden Detlef Hötker und des Kreisvorsitzenden Günter Wieske, fanden die Wahlen statt.


Dabei gab es keine Überraschungen: Der alte und neue Vorstand setzt sich wie folgt, zusammen. Vorsitzender bleibt Detlef Hötker. Zweiter Vorsitzender ist Günter Nehl erste Schriftführerin bleibt Helga Kemminer, ihre Stellvertreterin ist Cornelia Hötker. Als Kassierer fungiert Reiner Rose, unterstützt Gertrud Kemminer. Kassenprüfer sind Meta Restemeier. Elke Meier und Bernd Reinbach.
In diesem Jahr finden wieder einige Veranstaltungen statt:

  • Pickertessen: 15. März um 17 Uhr
  • Grillen: 12. Mai, 17 Uhr
  • Jahresausflug zur Mühle Exter : 21. Juli
  • Frühstücken im Hörsterbusch: 10. September, 10 Uhr
  • Werkbesichtigung „Wurstproduktion Wiltmann“ in Peckeloh in der 42. Kalenderwoche

Für langjährige Mitgliedschaft wurden mehrere Vereinsmitglieder geehrt: Fünf Jahre Ehrenamt als Schriftführerin im Vorstand: Helga Kemminer, 15 Jahre Vorstandsarbeit: Inge Petring. 10 Jahre Mitgliedschaft: Edwin Brömmelmeier, Christa und Reinhold Hoffmeister, Karlheinz Kamitz, Sigrid und Klaus Reiche, Aganeta und Alexander Siemens. 20 Jahre Mitgliedschaft Giesela Dammeier. 25 Jahre Mitgliedschaft: Horst Dedert, Hanna Hemminghaus, Giesela Lümkemann, Meta Restemeier. Eine Besonderheit war die Ehrung für 60 jährige Mitgliedschaft von Hugo Homburg im Alter von fast 92 Jahren.

(Mit freundlicher Genehmigung - Neue Westfälische Zeitung)

Sozialverband Hunnebrock bestätigt alten Vorstand

Jahreshauptversammlung: Kreisvorsitzender Günter Wieske appelliert weiter an ehrenamtliche Mitarbeit. Nele Brüggemeier neue Ansprechpartnerin in Kreisgeschäftsstelle in Bünde. Langjährige Mitglieder des Ortsverbandes geehrt.

Bünde (nw). In der Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes Hunnebrock im Sozialverband Deutschland (SoVD) standen neben Mitgliederehrungen die Neuwahlen im Vordergrund. Kreisvorsitzender Günter Wieske ging in seinem Bericht auf das Ehrenamt ein. Beim Sozialverband Kreis Herford seien weit über 2.000 Mitglieder organisiert.


„In der heutigen Zeit wird es immer schwieriger Menschen zu finden, die ehrenamtlich die orts- und Kreisverbände führen“, so Wieske. Darum sei es erforderlich, dass weiterhin Anstrengungen auf allen Ebenen unternommen würden, um Menschen für Ehrenämter zu gewinnen.
Nach dem Umzug ins neue Domizil konnte auch wieder eine Geschäftsführerin gewonnen werden. Die Tochter des ehemaligen Kreisgeschäftsführers Klaus Brüggemeier tritt in die Fußstapfen ihres Vaters. Die 33-jährige Nele Brüggemeier ist seit Ende 2015 Ansprechpartnerin für die Mitglieder bei Fragen rund um das Sozialrecht.


Der 1. Vorsitzende des Ortsverbandes, Ulf Dreier, zeichnete danach mit dem Kreisvorsitzenden Günter Wieske 14 Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft aus.es wurden geehrt: Hans Peter Altemeier, Jutta Bastians, Rosemarie Ritter, Peter Wloka (alle 10 Jahre), Fred Beiser, Günter Blotenberg, Lisa Bäumker, Helga Honisch, Doris Lux, Karl-Heinz Orth, Emmy Sander (alle 20 Jahre) sowie Edith Eisele, Lieselotte Meyer und Edeltraud Schwalbe jeweils für 25 jährige Mitgliedschaften.


Nach den Ehrungen und den Berichten von Ulf Dreier und Kassierer Detlev Aßbrock wurden die Neuwahlen unter Leitung des Kreisvorsitzenden Günther Wieske vorgenommen. Sie standen ganz unter dem Motto „Wiederwahl“.
Der alte Vorstand wurde durch die Versammlung in den Ämtern einstimmig bestätigt. Weiterhin führt den Ortsverband Ulf Dreier als 1. Vorsitzender. Seine Stellvertreter sind Günter Büscher und Brigitte Stockhaus. Kassierer Detlev Aßbrock wird von Jürgen Sewing unterstützt. Als Schriftführer fungiert Gerhard Bringewatt mit seiner Stellvertretung Marie-Luise Möller. Doris Lux ist weiterhin Frauensprecherin. Als Beisitzer fungieren Ruth Büscher, Renate Bringewatt, Karl-Heinz Orth und Monika Möllering. Kassenprüfer sind Dagmar Rabe, Edith D’Onofrio und Jürgen Möller.


Der Vorsitzende wies bereits auf die nächste Veranstaltung hin. Am Freitag, 4. März, wird die Lashorster Laienspieluhr zum 30. Mal ein Plattdeutsches Theaterstück in der Gaststätte Erdbrügger aufführen. In diesem Jahr lautet das Thema: „En Guru för Do Ping“. Einlass ist ab 18 Uhr. Karten sind über das Widuticket, in den Geschäftsstellen der Neuen Westfälischen und Stadtkultur oder an der Abendkasse erhältlich.
Abschließend wurde bei einem gemütlichen Abendessen noch über die weiteren Veranstaltungen geplaudert.

(Mit freundlicher Genehmigung - Neue Westfälische Zeitung)

Ehrungen beim SoVD Kirchlengern

Wahlen: Udo Kanschat als Vorsitzender für zwei weitere Jahre bestätigt

Jubilare ausgezeichnet: Marianne Finke (2. Kreisvorsitzende), Günter Wieske (Kreisvorsitzender), Hans-Werner Paashaus, Ingrid Fischer, Nele Brüggemeier (Kreisgeschäftsführerin), Rosemarie Heetmann, Andreas Schmid, Ursula Kröger, Udo Kanschat (Vorsitzender), und Rudolf Schröder (v.l.). [Foto: Corinna Schwanhold]

Kirchlengern (nw). Bei der Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes Kirchlengern im Sozialverband Deutschland (SoVD) ehrte Günter Wieske als Kreisvorsitzender des SoVD langjährige Mitglieder. Wieske ehrte den Vorsitzenden der Ortsgruppe, Udo Kanschat, für 5 Jahre Ehrenamt. Weiterhin Ursula Kröger und Hans-Werner Paashaus für 10 Jahre, Ingrid fischer und Hans-Jürgen Bartlog für 20 Jahre, Rosemarie Heetmann für 25 Jahre, und Rudolf Schröder sowie Andreas Schmid für jeweils 30 Jahre Zugehörigkeit mit Urkunden und Anstecknadeln. Mit Udo Kanschat wählte die Versammlung für zwei weitere Jahre ihren SoVD-Vorsitzenden. 

(Mit freundlicher Genehmigung - Neue Westfälische Zeitung)

Versprechen nach einem Jahr eingelöst

Sangen mit viel Inbrust: Der Chor "Die Klangkörper von zart bis hart" der Hüffer Heide. FOTO: THORSTEN MAILÄNDER

 

"Tag der offenen Tür": Sozialverband Deutschland und die Stiftung Bethel stellen ihre neuen Räume an der Bahnstraße vor. Veranstaltung trotz Regenwetters gut besucht.

 

von THORSTEN MAILÄNDER

-Bünde. Mit einem bunten und informativen Programm stellten der Kreisverband Herford des Sozialverbandes und die Bethel-Stiftung ihre neuen Räume an der Bahnstraße einer breiten Öffentlichkeit vor. Liebevoll war die Zufahrt mit Luftballons geschmückt. Vor und in dem architektonisch interessanten Gebäude waren zahlreiche Infostände und ein Zelt platziert.

"Leider muss beim Wetter irgendetwas falsch bestellt worden sein", sagte Günter Wieske bei der Eröffnung des "Tages der offenen Tür" mit Blick an den grauen Himmel. "Wir wohnen in der Ravensberger Mulde, da ist eben so, dass es mal drei Tage regnet", fügte der Kreisvorsitzende des Sozialverband Deutschland hinzu, ohne sich die gute Laune verderben zu lassen.

Schon zu Beginn der gemeinsamen Veranstaltung gaben sich hochrangige Politiker der Region ein Stelldichein, voran der künftige Landrat Jürgen Müller (SPD), Bündes Bürgermeister Wolfgang Koch (CDU), der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Stefan Schwartze und die Landtagsabgeordnete Angela Lück (ebebfalls SPD) an. Im Festzelt wurden sie und die Besucher Zeugen, mit welcher Hingabe und Spaß an der Musik die Mitglieder des Chores "Die Klangkörper von zart bis hart" der Hüffer Heide ihren Gesang rüberbrachten. So wie die Musik von Menschen mit und ohne Behinderung dargeboten wurde, möchte die Stiftung Bethel den Alltag der Bewohner ihres Hauses sehen. "Wir haben kein Schild am Haus und pflegen einen ganzen normalen Tagesablauf. Die Bewohner gehen ihrer Arbeit nach", sagte Volker Westerhold von der Bereichsleitung der Bethel-Stiftung.

In der Einrichtung wohnen 13 Bewohner im Alter zwischen 23 und 61 Jahren. Heike Weber von Bethel-Stiftung lobte die gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr, den Bahnhof oder die Innenstadt. Günter Wieske betonte, dass mit "Tag der offenen Tür" ein Versprechen gegenüber den Mitgliedern seines Sozialverbandes eingelöst wurde. "In die vielen Ortsversammlungen habe ich zugesagt, dass es ein Einweihungsfest geben wird. Ein Jahr nach dem Umzug vom alten Amtshaus in die neuen Räume, lösen wir nun unsere Zusage ein", so Wieske.

Die neue Geschäftsstelle Sozialverband Deutschland ist barrierefrei, was im alten Amtshaus nicht der Fall war. Neben den Infoständen des Sozialverbandes und der Bethel-Stiftung stellte der "Weiße Ring seine Arbeit" vor. Ein Glücksrad, einige Verpflegungsstände sowie der Auftritt des Shanty-Chores Herford rundeten den gelungenen Tag ab.

"Wir hatten eine sehr schöne Veranstaltung, die allerdings ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer nicht möglich gewesen wäre", lobte Günster Wieske am Schluss seine Mitstreiter.

 

Politik stark vertreten: Der designierte Landrat Jürgen Müller (v.l.), MdL Angela Lück, Stadtrat Christian Rüter, Bürgermeister Wolfgang Koch. Vorne v. l. MdB Stefan Schwartze und SPD-Stadtverbandsvorsitzende Susanne Rütenkröger.

 

Hilft Opfern von Verbrechen: Ernst-August Brune informierte über die Arbeit des "Weißen Rings"

 

Moderner Arbeitsplatz: Kreisvorsitzender Günter Wieske.

 

(Mit freundlicher Genehmigung - Neue Westfälische Zeitung)

Weser-Fahrt des OV Bünde

Mit einem bis auf den letzten Platz vollbesetzten Bus begann der Jahresausflug des SoVD-Ortsverband Bünde. Am Treffpunkt Brasserie am Stadtgarten Bünde ging zunächst manch skeptischer Blick gen Himmel, als dunkle Wolken über Bünde aufzogen. Trotzdem fuhr man frohen Mutes los in der Hoffnung, vom Regen verschont zu bleiben. Das erste Ziel war die Stadt Höxter, wo es zum Anleger der Weserschifffahrt ging. Hier wurde der Bus verlassen und weiter ging es mit einem Fahrgastschiff der Flotte Weser zu einer fast 3-stündigen Weserfahrt in Richtung Karlshafen. An Bord wurde sich dann bei einem Stück Kuchen und wärmenden Kaffee für die lange Fahrt gestärkt. Als dann auch noch zeitweilig die Sonne die Sonne hervor kam, hielt es die meisten der Mitreisenden nicht mehr im Unterdeck. Man traute sich nun auch auf das Oberdeck um die Sonnenstrahlen und den frischen Fahrtwind zu genießen. Hier bekam man auch einen guten Überblick von den Naturschönheiten des Weserberglandes.

In Karlshafen angekommen, wartete auch schon der heimische Bus auf die Reisegesellschaft. Nachdem wieder alle Teilnehmer wohlbehalten im Bus eingestiegen waren, hieß das nächste Ziel Ovenhausen. Hier wurden die Gäste in der gemütlichen Bauernstube „Schenken-Küche" schon sehnlichst erwartet. Bei einem deftigen Schinkenbraten mit Beilagen und einem „Bauernfeuer" kam dann schnell gute Stimmung auf.

Bevor nun aber nach diesem kräftigen Essen die Müdigkeit eintreten konnte, bat der Wirt zu einem weiteren Höhepunkt, dem „Holzschuh-Tanz". Hier hatte der Wirt schon Vorsorge getroffen und etliche Utensilien bereit gestellt für einen zünftigen „Bauerntanz auf der Deele". Und die anwesenden SoVD-Mitglieder ließen sich auch nicht lange bitten. Ob in einer Art Square-Dance, Polonäse oder auch zu zweit, es wurde getanzt, was die Musik aus dem Lautsprecher hergab. Die Freude und der Spaß waren jedenfalls groß unter den Tänzern. Irgendwann aber musste dann diese fröhliche Stimmung unterbrochen werden, da man ja noch die Heimreise antreten musste. Zu einem Zeitpunkt, als man eigentlich schon wieder in Bünde sein wollte, verabschiedete man sich vom Schenken-Wirt und machte sich auf die Heimreise.

Alle Mitglieder und Gäste des SoVD - Ortsverband Bünde werden sich sicherlich noch lange an diese Fahrt erinnern, die so gut von der Ortsverbandsvorsitzenden Irmgard Meier mit ihrem Team organisiert war.

(SoVD-Eigenbericht: Kreisvors. G. Wieske)

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Jahreshauptversammlung des SoVD

Ehrungen: Zahlreiche Mitglieder bekamen Blumen und Anerkennung für ihre langjährige Treue zum Sozialverband. FOTO: KLÜTER

 

Der Ortsverband Kirchlengern ehrt zahlreiche Mitglieder

 

-Kirchlengern (thom). Der Ortsverband Kirchlengern des Sozialverbands Deutschland (SoVD) hat seine Mitglieder jüngst in das Restaurant Kollmeier zur Jahreshauptversammlung eingeladen. Der Vorsitzende Udo Kanschat begrüßte alle Anwesenden und gab einen Überblick der Veranstaltungen und Ausflüge des vergangenen Jahres, an denen die Mitglieder des Ortsverbands zahlreich und teilgenommen hatten.

In diesem Jahr machte der Ortsverband Kirchlengern bereits einen Ausflug zum Landtag nach Düsseldorf (die NW berichtete). Als nächstes steht eine Reise nach Passau auf dem Programm.

Der Vorsitzende des SoVD-Kreisverbandes Günter Wieske und seine Stellvertreterin Marianne Finke überreichten anschließend Urkunden und Blumen an die langjährigen Mitglieder des Vereins. 18 Personen wurden dabei für zehn Jahre Mitgliedschaft im SoVD geehrt, fünf Mitglieder erfuhren die Ehrung für 20 Jahre Treue gegenüber dem Sozialverband, vier Personen sind bereits seit 25 Jahren dabei und drei Mitglieder wurden für 30 Jahre Treue geehrt. Jeweils eine Person erhielt eine Urkunde für 40 und 50 Jahre Mitgliedschaft im Ortsverband Kirchlengern. Für stolze 65 Jahre als Mitglied des SoVD wurde Siegfried Bartling ausgezeichnet.

 

Info: Der SoVD

- Der Sozialverband Deutschland (SoVD) vertritt die Interessen der Rentner, der Patienten und gesetzlich Krankenversicherten sowie der pflegebedüftigen und behinderten Menschen.

- Bundesweit zählt der Verein rund 560.000 Mitglieder, die in etwa 2.300 Ortsverbänden organisiert sind.

- Seit 1917 setzt sich der SoVD für die sozialen Rechte der Menschen ein. Waren es zunächst Kriesgsopfer des Ersten Weltkrieges, so hat sich der Verein in den vergangenen Jahren für neue Mitglieder geöffnet.

 

(Mit freundlicher Genehmigung - Neue Westfälische Zeitung)

Langjährige Mitglieder geehrt

Treue Mitglieder: Der erste Vorsitzende Ulrich Rompf (links) freute sich über eine gut besuchte Jahreshauptversammlung und zahlreiche Ehrungen. FOTO: THORSTEN MAILÄNDER

 

Sozialverband Spradow zog Bilanz

 

-Bünde (tma). Im "HSG-Treff" an der Spradower Sporthalle trafen sich die Mitglieder des Sozialverbandes Deutschland (SoVD), Ortsverband Spradow, zur Jahreshauptversammlung. Als besondere Gäste begrüßte der erste Vorsitzende Ulrich Rompf den Kreisvorsitzenden Günter Wieske und seine Stellvertreterin Marianne Finke.

Nach dem Rechenschaftsbericht des ersten Vorsitzenden zeichnete der Kreisvorsitzende und seine Stellvertreterin insgesamt 14 langjährige Mitglieder im SoVD aus.

- 10 Jahre dabei sind Hans-Erich Grofemeier, Fernando Rubeis, Ruth Rompf, Ulrich Rompf, Rita Schmitz und Adalbert Schmitz.

- 20 Jahre – Astrid Jünke und Gerhard Kröger.

- 25 Jahre – Ursula Brandt und Ilse Rubelt.

- 30 Jahre – Erika Brack und Reinhard Kröger.

Für 15 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit wurden Heinz Sasse und Gerhard Kröger geehrt. "Die Mitglieder, die aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend waren, erhalten in den nächsten Tagen ihre Ehrungsunterlagen persönlich durch den Vorstand zugestellt", erklärte Ulrich Rompf.

In seinem Grußwort verwies der Kreisvorsitzende Günter Wieske auf die neue Geschäftsstelle an der Bahnhofstraße. "Hier planen wir noch einen Tag der offenen Tür", berichtete Wieske und bat um Anregungen für das 100-jährige Bestehen des SoVD im Jahre 2017 für die Festveranstaltung vor Ort. "Die offizielle Feier findet in Berlin statt", ergänzte Günter Wieske.

 

(Mit freundlicher Genehmigung - Neue Westfälische Zeitung)

SoVD Kirchlengern besucht den Landtag

Auf der Treppe zum Plenarsaal: Die Mitglieder des SoVD Kirchlengern mit der SPD-Landtagsabgeordneten Angela Lück. FOTO: PRIVAT

 

Abgeordnete Angela Lück steht Rede und Antwort / Führung durch die Altstadt

 

-Kirchlengern (nw). Ein Besuch bei der Landtagsabgeordneten Angela Lück stand auf dem Programm des SoVD Kirchlengern. Reibungslos lief der Besuch aber nicht ab: eine Großdemo der Jägerschaft, die sich gegen das neue Jagdgesetz laut- und hornstark Aufmerksamkeit verschaffte, verhalf den Angereisten zu einen unplanmäßigen Spaziergang zum Landtag.

Solch einen Empfang haben die Mitglieder des Sozialverbandes (SoVD) Kirchlengern mit dem ersten Ortsvorsitzenden Udo Kanschat nicht erwartet. Auch der mitgereiste Kreisvorsitzende Günter Wieske staunte nicht schlecht über die große Demonstration. Die Stadtführerin nutzte diese Demonstration zu einem kleinen Spaziergang vom Polizeipräsidium bis zum Landtag.

In der Bürgerhalle des Landtags angekommen begrüßte die Gruppe die heimische Landtagsabgeordnete Angela Lück.

Auf der Tribüne des Plenarsaals verfolgten die SoVD Mitglieder eine Debatte zum Tagesordnungspunkt „Klarheit für die Menschen im rheinischen Braunkohlerevier schaffen“.

Bevor die Gäste mit Angela Lück diskutieren konnten, trafen sie vor dem Sitzungssaal auf Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, die sich gerade von ihrer Besuchergruppe verabschiedete.

So war dann geklärt, warum im Plenarsaal so wenige Abgeordnete waren. „An Plenartagen treffen die Abgeordneten mit Besuchergruppen, Trägern, Firmen oder Interessensverbänden zusammen. Ich hatte heute bereits einen Termin mit der Physiotherapeutenkammer, mit der Ministerin und im Moment ist mein Stuhl im Plenarsaal auch leer, denn ich bin jetzt hier bei Ihnen“, erklärte Lück. „Im Plenum befinden sich derzeit die Abgeordneten, die das Thema vorab im Ausschuss und im Arbeitskreis beraten haben.“ So erfuhren die Besucher, dass Fraktionssitzungen Pflichttermine sind, und dass dort festgelegt wird, wie die einzelnen Fraktionen mit den eingereichten Anträgen umgehen.

„Was ist, wenn Sie mit der Entscheidung ihrer Fraktion nicht einverstanden sind?“ „Natürlich kann ich meine Beweggründe vertreten und benennen, mich der Stimme enthalten oder mit „nein“ stimmen“, so Lück. Sie erklärte, dass grundsätzlich zu allen Gesetzesänderungen Experten zu Anhörungen eingeladen würden, damit sie ihre Gedanken einbringen können. So gibt es immer einen Austausch. Beschlossene Gesetze können immer wieder überprüft und novelliert werden. Aber manchmal muss man auch unbequeme Entscheidungen treffen.“

Das schöne Wetter lockte dann in die Altstadt und an die Rhein-Uferpromenade.

 

(Mit freundlicher Genehmigung - Neue Westfälische Zeitung)

Ehrungen standen im Mittelpunkt

Ehrungen für bis zu 55 Jahre Mitgliedschaft: Inge Weihe-Donich (v.l.), Ingrid Kirchhoff, Irmgard Krause, Udo Donich und Gisela Zywietz mit den Urkundenübergebern Gisella Möller (Vorstandsvorsitzende), Marianne Finke (Stellverstretende Kreisvorsitzende) und Günter Wieske (Kreisvorsitzender). FOTO: KOHNERT

 

Jahreshauptversammlung des Sozialverbandes Westkilver-Bruchmühlen

 

-Rödinghausen (lk). Bei der Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes Westkilver-Bruchmühlen des Sozialverbandes Deutschland (SoVD), in der Gaststätte Schnitker in Ostkilver standen die Ehrungen zahlreicher langjähriger Mitglieder im Mittelpunkt. Mit einer Urkunde geehrt wurden Udo Donich, Inge Weihe-Donich, Werner Hobel, Petra und Gerhard Hoffmann, Monika und Rolf Sasse für 10 Jahre Mitgliedschaft; Ingrid Kirchhoff und Günter Schiermeyer für 20 Jahre Mitgliedschaft; Gisela Zywietz für 35 Jahre Mitgliedschaft sowie Irmgard Krause für 55 Jahre Mitgliedschaft.

Zuvor hatten die Anwesenden nach der Begrüßung durch den Kreisvorsitzenden Günter Wieske und dessen Stellvertreterin Marianne Finke eine Gedenkminute für die in diesem Jahr verstorbenen Mitglieder eingelegt. Anschließend folgten ein Bericht über die Vorstandsarbeit und ein Rückblick auf das vergangene Jahr 2014.

Für das Jahr 2015 sind unter anderem Weihnachtsausflüge, Geburtstagsbesuche bei Mitgliedern und monatliche Vorstandssitzungen eingeplant. Zudem stehen Vorstandswahlen an.

 

(Mit freundlicher Genehmigung - Neue Westfälische Zeitung)

Auf einen Besuch im Landtag

Die Mitglieder des Sozialverbandes Kirchlengern haben eine Plenarsitzung des Landtages in Düsseldorf besucht und sich anschließend zu einem Gespräch mit der heimischen Angela Lück getroffen.

 

Sozialverband Kirchlengern bei Abgeordneter Angela Lück

 

Kirchlengern (BZ). Der Sozialverband Deutschland, Ortsgruppe Kirchlengern, hat den Landtag in Düsseldorf besichtigt. Bevor es aber dazu kam, musste die Gruppe einen unfreiwilligen Spaziergang einlegen.

Ein Besuch bei der Landtagsabgeordneten Angela Lück stand auf dem Programm, aber eine Großdemo der Jägerschaft, die gegen das neue Jagdgesetz sich laut- und hornstark Aufmerksamkeit verschafften, verhalfen den Angereisten einen unplanmäßigen Spaziergang zum Landtag.

Solch einen Empfang haben die Mitglieder des Sozialverbandes (SoVD) Kirchlengern mit dem ersten Ortsvorsitzenden Udo Kanschat nicht erwartet. Auch der mitgereiste Kreisvorsitzende Günter Wieske staunte nicht schlecht, als er die großräumig abgesperrte Rasenfläche mit den Demonstranten vor dem Landtagsgebäude sah.

Deswegen nutzte die Stadtführerin diese Demonstration zu einem kleinen Spaziergang vom Polizeipräsidium bis zum Landtag.

In der Bürgerhalle des Landtags angekommen, begrüßte die Abgeordnete Angela Lück die Gruppe.

Auf der Tribüne des Plenarsaals verfolgten die SoVD Mitglieder unter anderen eine Debatte zum Tagesordnungspunkt „Klarheit für die Menschen im rheinischen Braunkohlerevier schaffen“.

Bevor die Gäste mit Angela Lück diskutieren konnten, trafen sie vor dem Sitzungssaal auf Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. „Warum waren im Plenarsaal so wenig Abgeordnete?“, lautete eine Frage. Lück: „An Plenartagen treffen die Abgeordneten mit Besuchergruppen, Trägern, Firmen oder Interessensverbänden zusammen. Im Plenum befinden sich derzeit die Abgeordneten, die das Thema vorab im Ausschuss und im Arbeitskreis beraten haben.“ So erfuhren die Besucher, dass Fraktionssitzungen Pflichttermine sind, und dass dort festgelegt wird, wie die einzelnen Fraktionen mit den eingereichten Anträgen umgehen.

Die Frage „Was ist, wenn Sie mit der Entscheidung ihrer Fraktion nicht einverstanden sind?“ wurde von der Landtagsabgeordneten schnell beantwortet: „Natürlich kann ich meine Beweggründe vertreten und benennen, mich der Stimme enthalten oder mit „nein“ stimmen.“

Angesprochen auf die Demonstration der Jäger, erklärte sie, dass das Jagdgesetz in der politischen Beratung ist und die Betroffenen ihren Unmut über eventuelle Einschränkungen bzw. Verschärfungen Luft machen. „Es werden grundsätzlich zu allen Gesetzesänderungen Experten zu Anhörungen eingeladen, damit sie ihre Bedenken oder auch Gedanken miteinbringen, uns auf eventuelle Auswirkungen aufmerksam machen." So gibt es immer einen Austausch, betonte Lück. „Beschlossene Gesetze können immer wieder überprüft und novelliert werden. Aber manchmal muss man auch unbequeme Entscheidungen treffen.“

 

(Mit freundlicher Genehmigung - Bünder Zeitung)

Adolf Nitsch 65 Jahre im Sozialverband

Geehrt: Die langjährigen Mitglieder zusammen mit Horst Ellerbrok, Günter Wieske (l.). und Marianne Finke

 

Jahreshauptversammlung der SoVD-Ortsgruppe Dünne

 

-Bünde (nw). In der jahreshauptversammlung der Ortsgruppe Dünne im Sozialverband Deutschland NRW (SoVD) konnte der Vorsitzender Horst Ellerbrok als Gäste den 1. Kreisvorsitzenden Günter Wieske und Marianne Finke, 2. Kreisvorsitzende, im Gasthaus Kosterheide begrüßen.

Nach den Berichten der Schriftführerin und des Kassenwartes sowie der einstimmigen Entlastung des gesamten Vorstandes folgten zahlreiche Ehrungen, die von Günter Wieske und Marianne Finke sowie Horst Ellerbrok vorgenommen wurden. Wieske hob besonders eine Ehrung hervor: Für 65 Jahre im SoVD wurde Adolf Nitsch geehrt, der allerdings leider aufgrund kurzfristiger Erkrankung nicht selbst an der Ehrung teilnehmen konnte. Seine Tochter, Jutta Ellerbrok, Ehefrau des 1. Vorsitzenden, nahm die Glückwünsche stellvertretend entgegen. Weiter wurden geehrt für 10 Jahre Mitgliedschaft: Gudrun Krause, Lianne Nauditt, Marita und Edmund Rosenstock, in Abwesenheit Waldemar Boritzki, Petra Marsch, Marcel Nauditt, Ursula und Hans-Peter Peitzmeier, Reinhild und Karl-Heinz Schubert.

Für 20 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet wurde Bernhard Krause, nicht anwesend waren Irmtraud Inderlied, Veronika Noack, Elisabeth Oberpenning, Renate Schulte und Lisa Westerfeld. 30 Jahre Mitglied ist Herbert Brinkhoff. Ebenfalls in Abwesenheit ausgezeichnet wurde Lothar Hollesch. Für 35 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurde Frieda Flachmann, ebenfalls nicht anwesend. Allen anwesenden Jubilaren wurden Präsente und Urkunden überreicht, bei den übrigen wird dies nachgeholt.

Nach dem Ausblick auf die Veranstaltungen in diesem Jahr durch den Vorsitzenden Horst Ellerbrok folgte das Grußwort von Günter Wieske mit Informationen über die Neuerungen im Kreisverband, besonders der Umzug den Geschäftsstelle Bünde ins neue Domizil an der Bahnstraße. Er wies darauf hin, dass noch ein Tag der offenen Tür geplant sei. Weiter bat der Kreisvorsitzende um Anregungen für das 100-jährige Jubiläum des SoVD im Jahr 2017 auf Orts- und Kreisebene, offizielle Feierlichkeiten finden in Berlin statt. Nach einem gemeinsamen Imbiss wurde die Jahreshauptversammlung geschlossen.

 

(Mit freundlicher Genehmigung - Neue Westfälische Zeitung)

Hans-Jürgen Meyer hält dem SoVD seit 65 Jahren die Treue

Langjährige Treue zum SoVD: Die Geehrten des Ortsvereins Ennigloh-Muckum

 

Jahreshauptversammlung des Ortsvereins Ennigloh-Muckum

 

-Bünde (tma). Rund 50 Mitglieder des SoVD-Ortsverbandes Ennigloh-Muckum fanden sich jetzt im Gasthof Niedermeier zur diesjährigen Jahreshauptversammlung ein.

Nach dem Rechenschaftsbericht und dem obligatorischen Kaffeetrinken nahmen der erste Vorsitzende des Ortsvereins, Dieter Schröder, der Vorsitzende der Kreisgeschäftsstelle, Günter Wieske, und die stellvertretende Kreisvorsitzende, Marianne Finke, zahlreiche Ehrungen für eine langjährige Mitgliedschaft beim SoVD vor.

Günter Wieske hob besonders die 65-jährige Mitgliedschaft von Hans-Jürgen Meyer hervor, der aber aus gesundheitlichen Gründen nicht persönlich anwesend war. "Wer in der heutigen, schnelllebigen Zeit zehn Jahre Mitglied ist, dem gebührt schon unser Respekt", stellte Günter Weiske klar.

- Für 65 Jahre Mitgliedschaft wurde geehrt: Hans-Jürgen Meyer

- Für 35 Jahre Mitgliedschaft wurde geehrt: Irma Bartz

- Für 30 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt: Horst Wolting, Frank Winkelmann, Elvira Scheidig, Rudolf Milo, Hans Lauter

- Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurde geehrt: Stefani Kirsch

- Für 20 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt: Irmgard Uthoff, Beate Tappe, Brigitte Mailänder, Anneliese Koch

- Für 10 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt: Wolfgang Wellensiek, Karin Rieso, Annegret Karbacher, Helga Hartel, Friedhelm Grüwl, Marianne Bremer

- Für mehrjährige ehrenamtliche Vorstandstätigkeit wurden geehrt: Karin Rieso, Hans-Jürgen Rieso, Anita Milo, Rudolf Milo, Gabi Kurth

 

(Mit freundlicher Genehmigung - Neue Westfälische Zeitung)

Mitglieder ausgezeichnet

Ehrende und Geehrte: Rolf Gehring (20 Jahre Mitgliedschaft), Irmgard Horstmann (20), Bernd Weisemann (10), Marianne Finke (2. Kreisvorsitzende), Irmgard Meier (20, Vorsitzende), Günter Wieske, Klaus Paulus (10), Ursula Beerenfeld (25),Gerhard und Christa Schleupner (20), Horst Sendler (35), Brigitte Hamann (25), Bernd Borowski (10), Johannes Meier (5 Jahre für Ehrenamt), Gerhard Heese (20, v.l.). FOTO:PRIVAT

 

Versammlung des SoVD-Ortsverbands Bünde

 

-Bünde (nw). Zufrieden mit dem vergangenen Jahr zeigt sich der Vorstand des SoVD-Ortsvereins Bünde.

Kreisvorsitzender Günter Wieske stellte in Aussicht, dass es noch einen Tag der Offenen Tür in der neuen Geschäftsstelle für alle Mitglieder des SoVD geben wird. Es wurden 44 Mitglieder geehrt, davon waren 16 Mitglieder anwesend.

"Der Ortsverein sieht positiv in die Zukunft", heißt es in einer Mitteilung des Vereins.

Für das Jahr 2015 sind bereits zwei Fahrten geplant. Die Tagesfahrt geht in das Weserbergland mit Weserfahrt, und im September möchte der Sozialverband in den Spreewald fahren. Dafür endet die Anmeldefrist am Dienstag, 31. März. Es sind noch einige Plätze frei. Anfragen werden bei dem Busunternehmen Stoffregen unter Tel. (05223) 71388 entgegen genommen.

 

(Mit freundlicher Genehmigung - Neue Westfälische Zeitung)

Luise Mailländer engagiert sich seit 45 Jahren in ihrem Verein

Ehrende und Geehrte: Helga Sanker (5 Jahre Vorstandsarbeit) Alfons Schreiber (20) Margret Schulte (10), Luise Mailänder (45), Herbert Schramm (20), Birgit Poppendiek (10), Rosemarie Meier (10), Erika Schlömann (10), Roswitha Hebrock (20), Dorothea Lücking (10), Margarete Engelsmeier (10), Hannelore Rahe (10) und Liesa Koch (10) mit den Vorstandsmitgliedern. FOTO:PRIVAT

 

Jahreshauptversammlung beim Ortsverein Schwenningsdorf-Bieren des Sozialverbands Deutschlands

 

-Rödinghausen (nw). Fast 50 Mitglieder des SoVD-Ortsvereins Schwenningdorf-Bieren sowie Günter Wieske und Marianne Finke vom Kreisverband konnte Heino Tiemann bei der Mitgliederversammlung im Gasthaus Nonnenstein in Rödinghausen begrüßen.

Die Mitgliederzahlen im Ortsverein seinen in den letzten Jahren relativ konstat, allerdings zeige sich eine stärkere Fluktuation im Mitgliederbestand. Wie der 1. Vorsitzende betonte, müsse man feststellen, dass sich vermehrt Personen im Sozialverband anmelden, die sich in der Endphase des Berufslebens befinden. Tiemann: "Die Spuren des Arbeitslebens haben diese Menschen gezeichnet." Seien es gesundheitliche Probleme, die es diesen Menschen schwer mache, ihre volle berufliche Arbeitsleistung zu erbringen oder die die Gefährund ihres Arbeitsplatzes durch Stellenstreichung sehen. Der Sozialverband Deutschland kümmert sich um seine Mitglieder bis hin zur Unterstüzung bei Rechtssteitigkeiten vor Gericht.

So konnten viele Menschen in der Vergangenheit bei sozialen Problemen geholfen werden. Allerdings kündigten etliche Mitglieder nach erfolgreicher Abwicklung ihres persönlichen Anliegens in der Folgezeit wieder ihre Mitgliedschaft, was dem Solidargedanken widerspreche.

Der Ortsverband Schwenningdorf-Bieren hat zahlreiche Mitglieder, die durch langjährige Zugehörigkeit dem Sozialverband die Treue gehalten haben. In der Jahreshauptversammlung konnten insgesamt 20 Mitglieder für ihre Vereinstreue beziehungsweise Mitarbeit ausgezeichnet werden.

Die Ehrungen nahmen Günter Wieske und Marianne Finke vor. Vom Ortsverband wurde den Mitgliedern ebenfalls ein Präsent vom Vorsitzenden überreicht.

Luise Mailänder hält dem SoVD seit 45 Jahren die Treue und hat den Ortsverband selbst über einen Zeitraum von 12 Jahren ehrenamtlich geführt. Helga Sanker wurde auf der Versammlung für fünf Jahre Mitarbeit im Vorstand ebenfalls ausgezeichnet.

In seiner Rede an die Mitglieder hob Günter Wieske die Bedeutung des Ehrenamtes noch einmal ausdrücklich hervor. Der SoVD lebe von den in den Ortsvereinen ehrenatmlich engagierten Mitgliedern. Die hier von den Vorständen erarbeiteten und organisierten Veranstaltungen seinen die Basis der Arbeit und für zahlreiche Personen oftmals erste Berührungspunkte mit dem Sozialverband.

 

(Mit freundlicher Genehmigung - Neue Westfälische Zeitung)

Mietzuschuss für SoVD wird nicht angepasst

Nicht barrierefrei: Deshalb ist der Sozialverband im Herbst aus dem Gebäude des Alten Amtshauses ausgezogen. FOTO: KARL-HENDRIK TITTEL

 

Mehr Miete für neue Räume: Stadt zahlt nicht mehr zwei Drittel, sondern bisherigen Betrag fest weiter

 

-Bünde (ged). Seit den 1970er Jahren unterstützt die Stadt Bünde den Sozialverband Deutschland (SoVD), indem sie zwei Drittel der Mietkosten für die Geschäftsräume des Verbandes übernimmt. Bis Oktober hatte der SoVD seine Büros in dem Gebäude der Musikschule an der Amtshausstraße. Da diese aber nicht barrierefrei zugänglich waren, zog der Verband um. Dort ist die Miete allerdings dreimal so hoch, und auch der Vermieter ist nicht mehr die Stadt bzw. die Kommunalbetriebe Bünde.Betrug die Miete in den städtischen Räumen an der Amtshausstraße noch 212,33 Euro monatlich zuzüglich eines Stromkostenzuschlags von 25 Euro, fallen für die neue Geschäftsstelle jetzt 600,52 Euro einschließlich Nebenkosten an. Im November beantragte der SoVD bei der Stadt die Weitergewährung des Mietzuschusses nach der Zweit-Dritte-Regelung. Der Ausschuss für Generationen und Soziales beriet in seiner jüngsten Sitzung darüber.

Im Haushalt wurden bislang jährlich 3.000 Euro für diese Unterstützung bereitgestellt, wovon auch 1.000 Euro an die Frauenselbsthilfegruppe nach Krebs geflossen sind. Der jährliche Mietkostenzuschuss belief sich auf rund 1.700 Euro (141,55 Euro monatlich). Gemäß Antrag müsste die Stadt künftig aber etwa 4.800 Euro pro Jahr (400,35 Euro monatlich) zuschießen.

"Dabei müssen wir berücksichtigen, dass die Stadt vorher den Mietzuschuss nach dem Prinzip 'Linke Tasche, rechte Tasche' an sich selbst beziehungsweise die Kommunalbetriebe Bünde gezahlt hat. Jetzt geht der Zuschuss an einen externen Vermieter", sagte Michael Meise-Reckefuß (CDU) und ergänzte, dass der SoVD außerdem ja nur für seine Mitglieder tätig werde. Kai Unzicker (SPD) erwiderte, dass auch andere Vereine nur etwas für ihre Mitglieder tun würden.

Angela Holstiege (Grüne) schlug vor, sich von der Zwei-Drittel-Regelung zu lösen und den bislang gezahlten Betrag von 141,55 monatlich als festen Betrag weiterzuzahlen und beantragte, darüber abzustimmen. Kai Unzicker wollte ein Votum des Ausschusses für die Weitegewährung des Zwei-Drittel-Zuschusses.

Holstieges Antrag wurde mit einer Gegenstimme beschlossen. Mehrheitlich stimmte der Ausschuss gegen die Zwei-Drittel-Regel.

Die Zwei-Drittel-Regelung wurde vor fast 40 Jahren geschaffen und ist in der Anzahl der Mitglieder begründet. Der Kreisverband des SoVD hat zwar Mitglieder aus dem gesamten Kreisgebiet, von denen aber zwei Drittel aus Bünde stammen.

Der Umzug in die neuen Räume war nötig geworden, weil es nach den Worten von Günter Wieske "unerträglich war, dass Menschen mit einer Behinderung die Räume im Alten Amtshaus nicht erreichen konnten".

 

(Mit freundlicher Genehmigung - Neue Westfälische Zeitung)

Sozialverband Ahle ehrt Mitglieder

Ehrende und Geehrte: Karl-Heinz Oberbremer, Erika Oberbremer, Barbara Brömmelmeier, die zweite Kreisvorsitzende Marianne Finke, Kreisvorsitzender Günter Wieske, Bernd Reinbach, Irmgard Kleineweber, Otto Meyer und der Vorsitzende des Ortsvereins, Detlef Hötker (v.l.). FOTO:PRIVAT

 

Jahresversammlung mit Ausblick auf 2015

 

-Bünde. Eine große Anzahl von Mitgliedern bei der Jahreshauptversammlung konnte der Vorsitzende des Ortsverbandes Ahle im Sozialverband Deutschland (SoVD), Detlef Hötker, begrüßen. Und es gibt nicht nur für ihn Grund zur Freude: Die Mitgliederzahlen sind im vergangenen Jahr konstant geblieben. Damit habe sich gezeigt, dass das Vereinsleben im Ortsverband Ahle noch in Ordnung sei, betonte der Vorsitzende in seiner Ansprache.

Auch der Kreisverbandsvorsitzende Günter Wieske hob die Bedeutung der Ortsverbände gegenüber den Mitgliedern heraus. Er stellte fest, dass es zwar zahlreiche Ortsverbände mit wesentlich mehr Mitgliedern gebe, aber weniger Menschen in den Jahreshauptversammlungen anzutreffen seien. Wieske bedauerte diese Entwicklung. Er könne nicht nachvollziehen, warum viele Mitglieder kein Interesse mehr an dieser so wichtigen Veranstaltung eines Vereines" zeigen würden.

Dabei seien es doch gerade die Ortsverbände für die Mitglieder die erste Anlaufstelle, wo auch noch Vereinsleben stattfinde. Dies zeigte sich anschließend im Veranstaltungsprogramm 2015, dass Hötker den Mitgliedern vorstellte. Es beginnt mit einem Pickartessen im März in der Gaststätte Schnittker (Ostkilver).

Im Mai folgt ein Grillnachmittag im Sportlerheim Ahle.

Den Jahresausflug wird der Ortsverband im August unternehmen – Ziel ist das Steinhuder Meer mit anschließender Weiterfahrt und Besuch im Blaubeerhof. Die Jahresabschlussfeier ist im Dezember vorgesehen. Die genauen Termine werden noch bekannt gegeben oder können beim Vorsitzenden erfragt werden, der besonders darauf hinweist, dass auch Gäste zu allen Veranstaltungen willkommen sind.

Die Treue der Mitglieder zu ihrem Ortsverband zeigte sich einmal mehr bei den Ehrungen für langjährige Zugehörigkeit. Obwohl etlichee Mitglieder aus persönlichen Gründen nicht anwesend waren, konnten Wieske und seine Stellvertreterin Marianne Finke folgende Personen auszeichnen: Für 10 Jahre Mitgliedschaft wurde Raimonde Huber geehrt. 20 Jahre beim SoVD sind Barbara Brömmelmeier, Erika und Karl-Heinz Oberbremer, Iris Schulz und Bernd-Wolfgang Reinbach.

Auf eine 35 jährige Mitgliedschaft können Wilhelm Finke und Otto Meyer zurückblicken. Alle nahmen ihre Urkunden und Ehrenabzeichen in Empfang. Eine besondere Ehrung wurde Irmgard Kleineweber und Waltraud Krahn zuteil: Beide wurden für 20 Jahre ehrenamtlicher Tätigkeit mit der SoVD-Medaille, einer Urkunde und dem Ehrenabzeichen geehrt.

 

(Mit freundlicher Genehmigung - Neue Westfälische Zeitung)

SoVD Holsen ehrt verdienter Mitglieder

Ehrende und Geehrte: Hildegard Kuschel (10 Jahre im SoVD); Rolf Kiel (25 Jahre), Anneliese Stasinski (10 Jahre) Marianne und Günter Brennemann (25 und 15 Jahre ehrenamtliche Mitarbeit) Marianne Finke sowie Günter Wieske (v.l.). FOTO:PRIVAT

 

Der Verband will sich besonders bei jüngeren Bündern bekannter machen

 

- Bünde. Zur Hauptversammlung konnte die Vorsitzende des Ortsverbandes Holsen im Sozialverband Deutschland (SoVD), Marianne Brennemann, neben dem Kreisverbandsvorsitzenden Günter Wieske und dessen Stellvertreterin Marianne Finke zahlreiche Mitglieder begrüßen. Im Rückblick auf das Jahr 2014 erinnerte sie an die vielen Aktionen wie das Pickertessen, den Frauenausflug ins Uchter Moor, den Sommerausflug zur Meyer-Werft in Papenburg sowie die Jahresabschlussfeier im Gasthof Schnitker.

Nach dem Kassenbereicht erteilte die Versammlung dem Vorstand einstimmig die Entlastung. Unter Punkt "Verschiedenes" kam dann die Kritik und gleichzeitig Anregung von den Mitgliedern, das soziale Anliegen des SoVD in der Öffentlichkeit besser darzustellen. Dieser Punkt, so wurde bemängelt, sei vielen, besonders den jüngeren Jahrgängen nicht bekannt. So sei der Sozialverband als Nachfolgeorganisation des früher bekannten Reichsbundes immer noch in den Köpfen als soziale Vertretung für Rentner und ältere Jahrgänge und deren Probleme verankert.

Fakt sei aber, dass der SoVD sich als Vertreter für alle Schichten mit Fragen von Arbeitslosigkeit, Hartz IV, Gesundheit, Kranken-und Pflegeversicherung, Sozialhilfe, Mutterschutz und vielen weiteren Themen befasse und das Betroffene oder Ratsuchende sich in diesen Fragen an die juristischen Berater in den Geschäftsstellen wenden können.

 

(Mit freundlicher Genehmigung - Neue Westfälische Zeitung)

Senioren nicht zum Umzug zwingen

Begehrter Wohnraum: Senioren sollen nach Vorstellungen der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) bis zu 5.000 Euro staatliche Umzugsprämie für den Wechsel in kleinere Wohnungen bekommen können. FOTO: DPA

 

Günter Wieske vom Sozialverband und Petra Eggert-Höfel von der B+S kritisieren IG-Bau-Vorschlag

 

-Bünde. Robert Feiger, Chef der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), hat vorgeschlagen, Senioren bis zu 5.000 Euro zu zahlen, wenn sie aus ihrer großen Wohnung in eine kleinere ziehen, um den Wohnraum für junge Familien frei zu machen. Sowohl Petra Eggert-Höfel, Vorstandsvorsitzende der Bau- und Siedlungsgenossenschaft (B+S) in Bünde, als auch Günter Wieske, Kreisvorsitzender des Sozialverbands Deutschlands, halten wenig von der Idee.

 

"Viele Senioren sitzen im Alter in ihren großen Wohnungen fest, viele Familien müssen dagegen in viel zu kleinen Wohnungen wohnen", sagte Gewerkschaftschef Robert Feiger der Bild-Zeitung. "Diesen Missstand müssen wir beheben." Er schlug vor, dass der Staat die Kosten für Makler, Renovierung der alten Wohnung und Umzugshelfer übernimmt.

Er lehne diesen Vorschlag ab, sagte Günter Wieske, Vorsitzender des Sozialverbands Deutschland im Kreis Herford, auf Anfrage der NW. "Die Wohnung ist für viele Alte Heimat, Burg und Festung, die sie nicht verlassen wollen." In ein eigenes Haus hätten einige viel Liebe reingesteckt. Und: "Einen alten Baum verpflanzt man nicht." Er könne sich das selbst auch nicht vorstellen, sagt Wieske. Er habe schon darüber nachgedacht. 65 Quadratmeter misst seine Wohnung mit Balkon, bei weniger Platz würde er sich unwohl fühlen. Einmal habe er mit einer Partnerin in einer kleineren Wohnung gelebt. "Da bekomme ich Platzangst." Nur einen oder zwei Räume zur Verfügung haben, mache ihm Angst. "Menschen müssen ein bisschen Auslauf haben." Die Senioren, die er kenne, seien noch so agil, dass er sich nicht vorstellen könne, dass sie in eine kleinere Wohnung ziehen wollten, sagt Günter Wieske. Abgesehen von der Wohnung seien auch die Nachbarn wichtig: "Wenn die Nachbarschaft nett ist, will man die auch nicht verlassen." Wenn die Senioren von sich aus umziehen wollten, sei das in Ordnung. "Aber man sollte sie nicht zwingen. Das fände ich falsch." Ein Umzug könne nur freiwillig sein.

Petra Eggert-Höfel, Vorstandsvorsitzende der Bau- und Siedlungsgenossenschaft (B+S), sieht das ähnlich. "Jeder sollte selbst entscheiden können, auf wie vielen Quadratmetern er wohnen möchte", sagt Petra Eggert-Höfel. Wenn einer nicht mehr alleine zurechtkomme, sei das etwas anderes, dann gingen sie von der B+S auf ihn zu. "Aber diesen Vorschlag halte ich für zu weitgehend." Es gebe unterschiedliche Bedürfnisse, die sollten respektiert werden. "Viele würden sich zu recht bevormundet fühlen."

Knapp 500 Wohnungen vermietet die B+S in Bünde, 50 bis 60 Prozent der Bewohner seien über 55 Jahre, sagt Petra Eggert-Höfel. "Die Wohnung ist das Zuhause, auch wenn man einen Raum nicht mehr nutzt." Das Zuhause sei mit Erinnerungen verbunden. Sie rieten ihren Mietern immer, frühzeitig darüber nachzudenken, ob die Wohnung im höheren Alter noch passt. Einige würden lieber weniger Komfort in Kauf nehmen und versuchen, mit Hilfsmitteln in ihrer Wohnung zurecht zu kommen, andere zögen es vor, umzuziehen, um dann barrierearm zu wohnen. "Das ist sehr unterschiedlich und individuell."

 

(Mit freundlicher Genehmigung - Neue Westfälische Zeitung)

Seit 65 Jahren im Sozialverband

Lange Jahre die Treue gehalten: Vorsitzender Ulf Dreier (Im Hintergrund r.) zeichnete langjährige Mitglieder des Ortsverbandes Hunnebrock aus. An der Versammlung nahm auch Sozialverbands-Kreisvorsitzender Günter Wieske (2.v.r) teil.

 

Ortsverband Hunnebrock ehrt in Abwesenheit Herbert Meyer und Karl Sander

 

-Bünde. In der Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes Hunnebrock im Sozialverband Deutschland (SoVD)) standen jüngst Mitgliederehrungen im Vordergrund. Der Kreisvorsitzende Günter Wieske berichtete in der Versammlung über den Umzug der Kreisgeschäftsstelle des Sozialverbandes vom alten Amtshaus Ennigloh in die neuen Räume an der Bahnstraße in Bünde. "Jetzt ist ein barrierefreier Zugang gewährleistet", freut er sich.

 

Nach den Kreisvorstandsneuwahlen wurde eine Tagung aller Ortsverbandsvorsitzenden in Brilon veranstaltet. Die bisherige Leiterin der Bünder Lokalredaktion der Neuen Westfälischen, Annika Falk berichtete über die Pressearbeit. Der 1. Vorsitzende des Ortsverbandes Hunnebrock, Ulf Dreier, zeichnete danach mit dem Kreisvorsitzenden Günter Wieske zehn Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft aus.

 

Besonders hervorgehoben wurden Karl Sander und Herbert Meyer, die beide bereits seit 65 Jahre im SoVD Mitglied sind, aus Krankheitsgründen aber nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnten. Weiterhin wurden Günter Gläsker (35 Jahre), Gerhard Lux (30 Jahre), Willibald Guder (26 Jahre), Detlev Asbrock (20 Jahre), Martina Kallweit, Thomas Klüter, Petra Kränkel und Rudi Rothenberg (alle 10 Jahre) geehrt. Für 15 Jahre Vorstandsarbeit wurde Doris Lux und für heweils 10 Jahre Vorstandarbeit Monika Möllering, Ruth Büscher und Renate Bringewatt ausgezeichnet.

Ulf Dreier gab einen Rückblick zum vergangenen Jahr. Nach dem plattdeutschen Theaterabend folgten der Frauen- sowie der Grillnachmittag. Der Tagesausflug führte zum Schiedersee und der Weihnachtsmarkt wurde diesmal in Soest besucht. Die Weihnachtsfeier rundete ein erfolgreiches Jahr ab. Als erstes Highlight in diesem Jahr kündigte Dreier den plattdeutschen Theaterabend am 6. März an. Dort führte die Laienspielschar aus Lashorst den Dreiakter "Mannslüe Wirtschaft" auf.

Abschließend wurde bei einem Abendessen noch gemütlich über die weiteren Veranstaltungen geplaudert.

 

(Mit freundlicher Genehmigung - Neue Westfälische Zeitung)

Langjährige Mitgliedschaft als Dankeschön

Freude auf beiden Seiten: Sowohl die Geehrten Gustav Wehnes (2.v.l.) und Ursula Krömker (3.v.l.) als auch die Gratulanten Marianne Fink (l.) und Günter Wieske (r.) freuen sich über die zehnjährige Mitgliedschaft. FOTO: ANNA-LENA GößLING

 

VON ANNA-LENA GÖßLING

 

Jahreshauptversammlung des Löhner Sozialverbands

 

-Löhne. Es war ein schwerer Kampf, den Gustav Wehnes vor den Gerichten hat führen müssen. Doch am Ende hatte er es schwarz auf weiß. Der Grad der Schwerbehinderung wird nach oben angepasst. "Das hätte ich alleine nie geschafft", ist er sicher. Für den Rechtsstreit war er dem Sozialverband beigetreten. Das ist nun schon zehn Jahre her. Bei der Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes Löhne wurde er für seine Treue geehrt.

Der Sozialverband Deutschland ist ein gemeinnütziger und parteipolitisch unabhängiger Verband, der die Interessen der gesetzlich Renten- und Krankenversicherten, Pflegebedürftiger und Kranker gegenüber der Politik vertritt. Außerdem bietet er seinen Mitgliedern sozialrechtliche Beratung und übernimmt auch die Vertretung bei Prozessen vor den Sozialgerichten.

"Es ist nicht selbstverständlich, dass uns unsere Mitglieder so lange die Treue halten. Wenn unsere Hilfe gebraucht wird, ist der Mitgliedschaftsantrag schnell unterschrieben. Haben wir geholfen und werden nicht mehr gebraucht, liegt fast genauso schnell die Kündigung bei uns auf dem Tisch", erklärt der Kreisvorsitzender Günter Wieske.

Neben den Ehrungen wurde auch das Programm für dieses Jahr vorgestellt. Neben verschiedenen Informationsveranstaltung gibt es den alljährliche Kaffeeklatsch und Grillnachtmittag.

Höhepunkt des Jahres soll ein Tagesausflug zum Backtheater Walsrode werden.

Das bunte Jahresprogramm des Sozialverbands ist aber nicht der alleinige Grund dafür, dass Gustav Wehnes dem Sozialverband weiterhin die Treue hält: "Dass ich nach dem, was der Sozialverband für mich getan hat, Mitglied bleibe, ist für mich Ehrensache."

Für ihre langjährige Mitgliedschaft wurden in der Versammlung außerdem geehrt: Heinz Foerster, Ute Häseker-Knoth, Hans-Joachim Knoth, Carmen Kramer, Ursula Krömker, Gaby Piel, Monika Stabile, Osvaldo Stabile, Gabriele Wehnes und Gustav Wehnes (alle zehn Jahre), August-Clemens Müller (20 Jahre), Dirk Malk und Siegbert Nagel (beide 25 Jahre).

 

(Mit freundlicher Genehmigung - Neue Westfälische Zeitung)

Sozialverband gewinnt Mitglieder

Treue Mitglieder werden bei Jahreshauptversammlung geehrt.

 

Blumen als Dankeschön: Marianne Finke (links) und Günter Wieske (rechts) gratulieren Gustav Wehnes und Ursula Krömker für ihre zehnjährige Mitgliedschaft im Sozialverband. Foto: Schuster

 

Löhne-Bahnhof (ksc).

Einer der wenigen Verbände, die vom demographischen Wandel profitieren, ist der Löhner Ortsverband des Sozialverbandes Deutschland. "In den vergangenen zehn Jahre konnten wir unsere Mitgliederzahl verdoppeln", sagte Marianne Finke, erste Vorsitzende des Ortsverbandes, bei der Jahreshauptversammlung am vergangenen Freitag stolz.

 

"In Löhne hat der Sozialverband eine gute Entwicklung", so Finke. Genau 243 Mitglieder zählte der Verein zum jetzigen Zeitpunkt. Der Sozialverband, der seinen Mitgliedern Hilfe und Unterstützung in sozialen Belangen – beispielsweise bei Gerichtsverfahren – bietet, hatte sich in diesem Jahr getroffen, um dreizehn Mitglieder für ihre Treue zu ehren.

"Zehn Jahre einem Verein treu zu sein, ist heute schon eine große Sache", unterstrich der Kreisvorsitzende Günter Wieske die Bedeutung der Ehrungen. Trotz der vergleichsweise hohen Zahl an Ehrungen, waren jedoch nur zwei der Jubilare vor Ort, um einen Blumenstrauß als Dankeschön entgegen zu nehmen. "Viele können wegen ihrer Gesundheit nicht an dieser Veranstaltung teilnehmen", erklärte Günter Wieske.

Vor zehn Jahren benötigte auch Gustav Wehnes das erste Mal die Unterstützung des Sozialverbandes, es sei "Ehrensache" für ihn, dem Verein auch weiter anzugehören. "Ich fühle mich hier sehr gut aufgehoben", sagte Wehnes. Seit seinem Eintritt habe er auch anderen Menschen helfen können.

Der Verband ehrte für zehnjährige Mitgliedschaft Heinz Foerster, Ute Häseker-Knoth, Hans-Joachim Knoth, Carmen Kramer, Ursula Krömker, Gaby Piel, Monika Stabile, Osvaldo Stabile sowie Gabriele und Gustav Wehnes. August-Clemens Müller wurde für seine 20-jährige Mitgliedschaft im Verband geehrt, Dirk Malk und Siegbert Nagel für 25 Jahre.

Für das dieses jahr hat der Ortsverband auf Tradition gesetzt: der Kaffeeklatsch (Klönsnak) ist am Samstag, 20. Juli, um 15 Uhr in der Weserhütte. Wer aus Löhne die Strecke mit dem Rad zurücklegen möchte, trifft sich dafür um 14 Uhr bei der Gaststätte Glösemeier. Die Anmeldung nimmt Marianne Finke bis Montag, 8. Juli unter 05732/71770 entgegen. Der Grillnachmittag ist für Samstag, 15. August, in der Gaststätte des Kaiser Centers geplant. Bis Samstag 8. August, können sich Interessierte dafür bei Marianne Finke anmelden. "Ein Höhepunkt des Jahres wird der Tagesausflug zum Backtheater in Walsrode sein", kündigte Marianne Finke an. Dieser ist für Sonntag, 1. November, angesetzt. "Drei Viertel der Plätze sind bereits belegt", gab Marianne Finke zu bedenken. Anmeldungen für den Ausflug sollten also zeitnah an sie gerichtet werden.

Außerdem wird es am Freitag, 20. März, ab 17 Uhr eine Informationsveranstaltung in der Werretalhalle, Raum 1, zum Thema "Energiepreise" durch den Verein "Optimal und Fair" geben. Eine weitere Informationsveranstaltung ist für Donnerstag, 15. Oktober, ab 17 Uhr geplant. An diesem Termin wird der Leiter des Ordnungsamtes Löhne, Wolfgang Greinke, einen Vortrag halten. Zu seiner Jahresabschlussfeier lädt der Verband für Samstag, 5. Dezember, auf 15 Uhr in das Kaiser Center ein. Anmeldungen nimmt Marianne Finke bis Freitag, 27. November, telefonisch entgegen.

 

(Mit freundlicher Genehmigung - Westfalen Blatt)

Bringt Schwung nach Ennigloh: B&S Neubau an der Bahnstraße fertiggestellt

Feierten die Eröffnung des Neubaus an der Bahnstraße: (V. li.) Bürgermeister Wolfgang Koch (Vorstand B&S), Günter Wieske (Kreisvorsitzender SoVD), Barbara Rodi (Friedensfördernde Energiegenossenschaft), Heike Weber, Volker Westerhold (beide Stiftung Bethel), Petra Eggert-Höfel (B&S Vorstand) und Florian Ohmes (Architekt). FOTO: EVZ (RIA STÜBING)

 

-Bünde-Ennigloh (EVZ).

Nach etwas mehr als einem Jahr Bauzeit haben im August die ersten Bewohner ihre neuen Wohnungen im B&S Wohnprojekt „Bahnstraße 16“ bezogen. Inzwischen wurden auch die Außenanlagen fertiggestellt und die letzten Arbeiten abgeschlossen. Grund genug für die Bau- und Siedlungsgenossenschaft, ihren jüngsten Neubau zusammen mit Bewohnern, Nachbarn und Projektpartnern in vorweihnachtlichem Rahmen zu feiern.

Der Wohnungsmix aus 12 Einzimmer-Apartments, 7 Zweizimmer- sowie 4 Dreizimmerwohnungen spricht sowohl Einpersonenhaushalte als auch kleine Familien an. In Anlehnung an das erfolgreiche Wohnkonzept „Neue Straße 13-15“ wurde ein Teil der Wohnungen an Menschen mit psychischer Erkrankung vergeben. Kooperationspartner sind hier, wie bereits in der Neuen Straße, die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Zusätzlich bezog vor kurzem im Erdgeschoss die Kreisgeschäftsstelle des Sozialverbands Deutschland (SoVD) ihren neuen, barrierefreien Beratungsstützpunkt.

Knapp 3 Mio Euro investierte die Bau- und Siedlungsgenossenschaft in die etwa 1.300m² Wohnfläche dieses Neubauprojektes. Die meisten Wohnungen sind inzwischen vergeben, Ansprechpartner für Interessenten bei der B&S ist Herr Schneider, Tel. 05223 9291-25.

 

Der Eingangsbereich zeigt die gerundete Grundrissform des Gebäudes. "Er sorgt dafür, dass sämtliche Wohn- und Schlafräume bestens belichtet werden", so B&S Architekt Florian Ohmes. Auf dem Dach des Gebäudes befindet sich eine große Photovoltaikanlage. Der erzeugte Strom wird nicht in das allgemeine Netz eingespeist, sondern zu vergünstigten Tarifen direkt von den Bewohnern verbraucht.

Der alltägliche Hürdenlauf

Günter Wieske (Kreisvorsitzender SoVD, links), und Horst Krumsiek (Vorsitzender Rolli-Club), planen eine Kooperation. Aktuell beschäftigt Krumsiek der Zugang zu einigen Geschäften auf der Eschstraße.

Rolli-ClubBünde und Sozialverband wollen künftig eng zusammenarbeiten

Von Ulrike Sinzel

Bünde (BZ). Zu hohe Bordsteinkante, nicht zugängliche Bahnsteige, belegte Behindertenparkplätze: Der Rolli-Club Bünde kümmert sich um die Anliegen Behinderter, setzt sich dafür ein, dass sie nicht benachteiligt werden.

„Aber bei bestimmten Themen, die bundesweit ein Problem sind, können wir da nicht viel erreichen“, sagt Horst Krumsiek, Vorsitzender des Rolli-Clubs. Deshalb soll es nun eine Kooperation mit dem Sozialverband Deutschland (SoVD) geben: „Wir wissen nicht, was zum Beispiel einen Sehbehinderten ausmacht“, erläutert Günter Wieske, Kreisvorsitzender des SoVD. „Über den Rolli-Club werden wir über Schwächen informiert, zum Beispiel, wenn neue Gesetze herauskommen.“

Aktuell beschäftigt Krumsiek der Zugang zu einigen Geschäften auf der Eschstraße: Wenn sie eine oder mehrere Stufen am Eingang haben, können Rollifahrer nicht hinein. Krumsiek will erreichen, dass die Einzelhändler eine Rampe anschaffen, über die auch Behinderte Zugang zum Geschäft hätten. „Ein Geschäftsmann meinte, in seinen Laden kämen sowieso nie Rollstuhlfahrer – wie auch?“ beschwert sich der querschnittsgelähmte Krumsiek über die Ignoranz einiger Händler. Jedoch gäbe es auch ein Geschäft, dass sich überlege, eine 260 Euro teure Rampe anzuschaffen, um Behinderten den Zugang zu ermöglichen: „Ich hoffe, dass das Vorbildcharakter hat und dann auch Nachahmer findet.“ Ein von ihm gestaltetes Schild soll an der Schaufensterscheibe auf den behindertenfreundlichen Zugang hinweisen.

Von der Kooperation mit dem Sozialverband erhofft sich Krumsiek vor allem Hilfestellung bei bundesweiten Problemen: „Zum Beispiel stehen ständig Fahrzeuge auf unseren Behindertenplätzen. Wenn es sich um einen Privatparkplatz handelt – dazu zählen zum Beispiel die Parkplätze vor Supermärkten – darf die Polizei sie nicht abschleppen. Dabei ist der Parkplatz doch öffentlich zugänglich.“ Hier müssten die entsprechenden Gesetze geändert werden. Zunächst aber soll Günter Wieske erst einmal an einer Sitzung des Bünder Rolli-Clubs teilnehmen und dann auch regelmäßig mit Horst Krumsiek telefonieren, um sich über die Probleme auszutauschen.

 

(Mit freundlicher Genehmigung - Bünder Zeitung)

Rolli-Club und Sozialverband arbeiten zusammen

In Zukunft ein Team: Günter Wieske (l.) schaut zu, wie Horst Krumsiek den Mitgliedsantrag für den SoVD unterschreibt, FOTO: ANNE WEBLER

Auf die Probleme und Bedürfnisse Behinderter aufmerksam machen – auch auf Landes- und Bundesebene

VON TIM OSING

-Bünde. Eine kleine Stufe reicht. Fünf Zentimeter genügen. Schon können Rollstuhlfahrer wie Horst Krumsiek nicht mehr weiter. Krumsiek ist Vorsitzender des Rolli-Clubs Bünde. Jeden Tag merkt er, was es bedeutet, nicht laufen zu können.

Schon oft hat der seit neun Jahren Querschnittsgelähmte die Stadt auf die Schwierigkeiten hingewiesen und um Hilfe gebeten. Doch erreicht hat er selten etwas. Mehr Gehör verspricht sich Krumsiek aus der Zusammenarbeit des Rolli-Club Bünde mit dem Sozialverband Deutschlands, in dem er nun Mitglied ist. Günter Wieske, Kreisvorsitzender des SoVD, erkklärt das Vorhaben. „Wir möchten hören, was die Behinderten zu sagen haben, und gleichzeitig ein Rückhalt für Vereine wie den Rolli-Club sein.“ Durch den Verband mit 500.000 Mitgliedern in ganz Deutschland erhofft sich Krumsiek eine größere Lobby. „Alleine können wir nichts erreichen, doch gemeinsam sind wir stark.“ Der SoVD bringt monatlich eine Zeitschrift heraus, in der Krumsiek und WIeske nun die Benachteiligung der Rollstuhlfahrer beleuchten wollen.

So wünscht sich Krumsiek, dass abgesenkte Bordsteine weiß markiert werden, um sie für Rollstuhl- und Rollatorfahrer besser sichtbar zu machen. „Alte Menschen können oft nicht mehr gut erkennen, an welcher Stelle der Bordstein flach ist.“ Und selbst abgesenkte Bordsteine sind oft noch zu hoch für die kleinen Vorderrollen eines Rollstuhls. Ein schnelles Überqueren der Straße ist ohne Hilfe meist nicht möglich. Beim Überqueren der Straße stürzte der heute 75-jährige Krumsiek vor Jahren auf die regennasse Fahrbahn und kam nur mit Helfern zurück in den Rollstuhl. Danach senkte die Stadt besagten Bordstein ab.

Auch abseits der Straßen gibt es Probleme: Viel Gebäude wie das Finanzamt können Rollstuhlfahrer wie Krummsiek nicht betreten. „Es gibt keinen behindertengerechten Eingang.“ Ein aktuelles Projekt von Krumsiek ist der behindertengerechte Einkaufsbummel. Krumsiek wirbt dafür, dass sich Geschäfte mit Eingangsstufen eine kleine Rampe zulegen, damit Menschen mit Handicap hineingelangen können. Mit einem von Krumsiek entworfenen Schild erkennen Rollstuhlfahrer, dass ihnen die Rampen ausgelegt werden. 2009 trat in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention in Kraft. Das Übereinkommen ist zur Förderung der Chancengleichheit behinderter Menschen eingeführt worden. „Wir müssen im Kleinen anfangen und uns den Behinderten anschließen, nicht andersherum“, erklärte Wieske, der Mitglied im Sozialpolitischen Ausschuss NRW ist. Durch die Verbindungen des SoVD zum Landes-Behindertenbeirate sollen die Probleme auch auf Landesebene vorgebracht werden. Wieske möchte weiter an der Basis aktiv sein und die monatlichen Treffen des Rolli-Club besuchen, um Stimmen der Betroffenen einzufangen.

 

(Mit freundlicher Genehmigung - Neue Westfälische Zeitung)